WETTBEWERB FÜR KUNSTKRITIK
OPEN CALL
WETTBEWERB FÜR KUNSTKRITIK IN NEUEM FORMAT
Zum dritten Mal in Folge schreiben das Goethe-Institut Bulgarien und das Kulturzentrum der Sofioter Universität einen Wettbewerb für kritische Texte im Bereich der visuellen Künste aus.
In diesem Jahr findet der Wettbewerb in einem erweiterten Format statt und umfasst einen Online-Schreibworkshop, geleitet von zwei Fachleuten aus Bulgarien und Deutschland. Ziel der Initiative ist es, die fundierte Kunstkritik in einer Zeit des schnellen Konsums von Bildern und Inhalten zu fördern.
Das neue Format
In seiner dritten Ausgabe wird der Wettbewerb für aufstrebende Kunstkritiker*innen durch einen Workshop zum Verfassen kritischer Texte ergänzt. Die Ausschreibung richtet sich an alle, die sich für Kunstkritik interessieren und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.Im Rahmen praxisorientierter Einheiten erwerben die Teilnehmer*innen grundlegende Kenntnisse über das Genre und arbeiten mit Unterstützung von zwei Mentor*innen aus Bulgarien und Deutschland an eigenen Texten.
Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Bewerbung zum Wettbewerb, der – wie in den vergangenen zwei Jahren – über einen Zeitraum von drei Monaten läuft.
Schreibworkshop
Der Workshop umfasst Online-Sitzungen mit theoretischen und praktischen Anteilen: Einführung in das Genre, zentrale Begriffe, praktische Hinweise, Schreiben und Redaktion. Die Teilnehmenden arbeiten sowohl in der Gruppe als auch individuell mit den Mentor*innen. Geplant ist zudem ein Präsenztreffen mit einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch. Online- und Präsenzprogramm finden ab Mitte April bis Ende Mai statt.Ziel ist es, die Kompetenzen im Bereich der Kunstkritik zu stärken – eine Praxis, die in den Curricula geisteswissenschaftlicher Studiengänge nur selten verankert ist. Der Workshop unterstützt insbesondere die Fertigstellung des kürzeren Wettbewerbstextes zur Rezension einer aktuellen Ausstellung.
Die Leiter*innen bzw. Mentor*innen des Workshops werden in Kürze bekannt gegeben.
Teilnahmebedingungen für den Workshop
Die Ausschreibung ist offen für alle Interessierten ohne Altersbeschränkung, die sich für Kunstkritik begeistern und bereits erste Erfahrung mit dem Verfassen von Kunstkritiken haben.Für die Bewerbung senden Sie bitte bis zum 27. März einen Auszug aus einem eigenen kritischen Text (max. 1.800 Zeichen oder eine Word-Seite) an folgende E-Mail-Adresse: kulturna-programa-sofia@goethe.de.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wählen die Mentor*innen bis zu 15 Teilnehmer*innen aus.
Einsendeschluss für den Wettbewerb
Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 10. Juli 2026.Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Bewerbung zum Wettbewerb, der – wie in den vergangenen zwei Jahren – über einen Zeitraum von drei Monaten läuft.
Anforderungen an die Texte
- Rezension einer Ausstellung, die zwischen März und Juni 2026 in Bulgarien präsentiert wurde. Maximaler Umfang: bis zu 8.000 Zeichen
- Überblicksartikel zu aktuellen Prozessen der Kunstszene in Bulgarien im selben Zeitraum (thematischer Fokus frei wählbar). Maximaler Umfang: bis zu 12.000 Zeichen
Jury
Die Jury, bestehend aus Vera Mlechevska, Krassimir Terziev und Dessislava Dimova, wird die Preisträger*innen für 2026 bestimmen.Die beiden veranstaltenden Institutionen nehmen jeweils mit einer beratenden Stimme teil. Alle eingereichten Texte werden anonym begutachtet.
Preis
Es werden die folgenden zwei Preise vergeben.- Preis „Reisestipendium Berlin Art Week“
Der 1. Preis ist eine Reise zur Berlin Art Week in Berlin vom 9. bis 13. September 2026, einschließlich der Übernahme sämtlicher Reisekosten. Während des Aufenthalts besteht die Möglichkeit zu Begegnungen mit Kritiker*innen und Künstler*innen.
Der Name der Gewinner*in wird im Juli 2026 bekannt gegeben. Anschließend werden die prämierten Texte in der Rubrik „Atelier“ auf der Website des Kulturzentrums der Sofioter Universität veröffentlicht.- Preis „Stipendien zur Textproduktion“
Innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach Abschluss des Wettbewerbs sollen pro Preisträger*in 6-7 neue Artikel veröffentlicht werden. Die Veranstalter stellen dafür Honorare sowie eine Plattform zur Verfügung – die Rubrik „Atelier“ sowie weitere Online- oder Printmedien.