Videoart at Midnight

Videoart at Midnight © Knut Klaßen

Ausstellung und Vortrag von Olaf Stüber
„Videoart at Midnight Edition – Anthologie des Künstlerfilms“
14.-16. Februar 2018

Seit über 20 Jahren arbeitet Olaf Stüber im Kunstbereich als Kurator, Galerist, Herausgeber und Lektor. 2001 gründet er die Galerie „Olaf Stüber“, die eine der sehr wenigen privaten Galerien mit Schwerpunkt auf dem beweglichen Bild ist. Sie existiert bis 2011.
 
2008 gründet er zusammen mit Ivo Vessel die internationale Plattform für Video und Film in Berlin „Videoart at Midnight“. Die monatlichen Filmvorführungen finden im legendären Kino Babylon statt und bieten einen tiefgründigen Blick auf die zeitgenössische Videoproduktion der internationalen Berliner Kunstszene. Nach fast 10 Jahren und über 70 Vorführungen ist „Videoart at Midnight“ eine bedeutende Plattform sowohl für bekannte als auch für junge und vielversprechende Künstler_innen.
 
Als Ergebnis der tiefgründigen Analyse der zeitgenössischen Situation, in der der Markt die Verbreitung und die Distribution der Kunst begrenzt, im Gegensatz zum Interesse der Künstler_innen und des Publikums, gründet Stüber 2012 das einzigartige Format „Videoart at Midnight Edition“.
 
In einer Reihe von 6 Werken jährlich, aber in einer größeren Auflage als es sonst normal in der Welt der Kunst ist, wird das Format als eine Art Bibliothek von Künstlerfilmen und Videoinstallationen gesehen, mit Möglichkeit für einen offenen Zugang.
 
Im Goethe-Institut werden folgende Filme in der Form einer Ausstellung präsentiert:

Christian Falsnaes – Now (Emy Chauveau), 2015, 14:20 Min.

Assaf Gruber – Die Berufung / The Calling, 2016, 17:00 Min.

Lynne Marsh – Anna and the Tower, 2014, 20:30 Min.

Andy Graydon – Vostok, Faretheewell,
2011, 8 mm Filmer auf HD transferiert, 35 Min
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Armin Linke – Nuclear Voyage, 2008, Anaglyph 3D, 10:22 Min.

Eléonore de Montesquiou – Kinozal, 2010, 22 Min 
 
Die Vorstellung findet anlässlich des 10. Jubiläums der Gründung der Plattform „Videoart at Midnight“ statt. Sie ist eine unabhängige Initiative mit freiem Zugang, die einen wesentlichen Mangel der Berliner Kunstszene füllt.
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