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Brasilien Porto Alegre

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19:00 Uhr

Yoko Tawada auf der Bühne

Szenische Lesung|Aufführbare Übersetzungen

  • Bibliothek, Porto Alegre

  • Preis Kostenlos

Yoko Tawada 19 © Yoko Tawada

In Zusammenarbeit mit dem Coletivo Errática präsentiert das Goethe-Institut Porto Alegre ab dem 1. April die Reihe „Yoko Tawada: Traduções Performáveis | Yoko Tawada: Aufführbare Übersetzungen“.
Die Veranstaltungsreihe umfasst szenische Lesungen neuer Übersetzungen von Theatertexten der Autorin Yoko Tawada. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Coletivo Errática und dem Übersetzer Eduardo Spieler, unterstützt durch UERGS, UFRGS, PPGLetras, CNPq und die OPA Escola de Artes Cênicas.

Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen Übersetzung, Bühnensituation und kollaborativen Arbeitsprozessen. Die Lesungen ermöglichen die Beobachtung des dramatischen Textes in einer performativen Umgebung und dienen zugleich als Mittel zur Erprobung und Analyse von Übersetzungslösungen. Ziel ist es, Übersetzungsarbeit, Regie und Schauspiel in einem gemeinsamen Prozess der Erkundung und Diskussion zusammenzuführen und damit wissenschaftliche Forschung und künstlerische Praxis enger miteinander zu verbinden.

Das Theaterwerk von Yoko Tawada

Yoko Tawada lebt seit vielen Jahren in Deutschland und schreibt sowohl auf Deutsch als auch auf Japanisch. Zu ihrem Werk zählen Romane, Erzählungen, Essays, literaturwissenschaftliche Arbeiten und Theaterstücke. Der Band Mein kleiner Zeh war ein Wort: Theaterstücke (2013) versammelt ihre dramatischen Texte, die zentrale Themen ihrer literarischen Produktion aufgreifen, darunter das Zusammenspiel verschiedener Sprachen, kulturelle Übergänge sowie Formen textueller Produktion.

Coletivo Errática

Die szenischen Lesungen werden von den Mitgliedern des Coletivo Errática realisiert, die auch für die künstlerische Leitung verantwortlich sind. Das Ensemble entstand im Studiengang Theater – Lehramt an der Universidade Estadual do Rio Grande do Sul und arbeitet kontinuierlich zu kollaborativen Produktionsformen, Dramaturgie und Transkreation. Die Übersetzungen der Stücke sind Teil des Promotionsprojekts von Eduardo Spieler am Programa de Pós-Graduação em Letras der UFRGS.