Risse in der Wirklichkeit – Oktober 2026
Online-Filmreihe | Goethe on Demand
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Online Online
- Sprache Deutsch, mit spanischen Untertiteln
- Preis Gratis
Während des Jahres 2026 bieten wir auf der Plattform Goethe on Demand die Filmreihe mit dem Titel „Risse in der Realität“ an. Monat für Monat können Sie neue Filme entdecken, die hinterfragen, was wir für Realität halten, und jene Momente sichtbar machen, in denen das fragile Konstrukt der Wirklichkeit ins Wanken gerät.
Das Spiel mit Schein und Wirklichkeit findet vor allem in der Narration von Spielfilmen Anwendung - die Täuschung der Zuschauer*innen wird zum Spannungsträger, zum Ausdruck der seelischen Verfassung der Figuren oder zur filmischen Selbstreflexion.
Gezeigt werden Filme, die mit dem Einbruch des Surrealen in eine vermeintlich gesetzte Wirklichkeit spielen: Die bewusste Irritation des Publikums wird zum Stilmittel, der Riss wird zur dramaturgischen Setzung und eröffnet ungeahnte Spiel-Räume.
Im Oktober wird dieser Filmzyklus durch „Wir könnten genauso gut tot sein“ von Natalia Sinelnikova ergänzt, einen Film, der 2022 die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ der Berlinale eröffnete. Es handelt sich um eine dystopische Geschichte, in der die Gemeinschaft eines Wohnhochhauses der Macht der Angst ausgesetzt wird, die allmählich die gesellschaftliche Ordnung und den sozialen Zusammenhalt untergräbt.
Der Mikrokosmos Hochhaus bildet in Natalia Sinelnikovas Langfilmdebüt das Spielfeld für eine zeitlose dystopische Versuchsanordnung. Im Zentrum steht die Macht der Angst als sich selbst reproduzierendes System, das den Zusammenhalt der Gesellschaft zerrütten kann und schon lange die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskurse diktiert.
Das Spiel mit Schein und Wirklichkeit findet vor allem in der Narration von Spielfilmen Anwendung - die Täuschung der Zuschauer*innen wird zum Spannungsträger, zum Ausdruck der seelischen Verfassung der Figuren oder zur filmischen Selbstreflexion.
Gezeigt werden Filme, die mit dem Einbruch des Surrealen in eine vermeintlich gesetzte Wirklichkeit spielen: Die bewusste Irritation des Publikums wird zum Stilmittel, der Riss wird zur dramaturgischen Setzung und eröffnet ungeahnte Spiel-Räume.
Im Oktober wird dieser Filmzyklus durch „Wir könnten genauso gut tot sein“ von Natalia Sinelnikova ergänzt, einen Film, der 2022 die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ der Berlinale eröffnete. Es handelt sich um eine dystopische Geschichte, in der die Gemeinschaft eines Wohnhochhauses der Macht der Angst ausgesetzt wird, die allmählich die gesellschaftliche Ordnung und den sozialen Zusammenhalt untergräbt.
Inhaltsangabe des Film
Es ist nur ein Hochhaus am Waldrand, doch man sieht den Menschen, die sich um Aufnahme in die Hausgemeinschaft bemühen, an, dass dies eine letzte zivilisierte Bastion in einer aus den Fugen geratenen Welt sein muss. Hier zu leben, abgeschirmt von einer gefahrvollen Umwelt, ist das Ziel. Doch als der Hund des Hausmeisters verschwindet, verbreitet sich eine irrationale Angst unter den Bewohner*innen. Die Sicherheitsbeauftragte Anna ruft zur Vernunft auf und beginnt, nach dem Tier zu suchen. Ihre Tochter Iris ist überzeugt, dass sie selbst mit ihrem "bösen Blick“ für das Verschwinden verantwortlich ist, und schließt sich im Badezimmer ein. Als eine neu gegründete Bürgerwehr schärfere Sicherheitsmaßnahmen und eine erneute Eignungsprüfung der gesamten Hausgemeinschaft fordert, beginnt Anna, um ihr Bleiberecht zu fürchten.Der Mikrokosmos Hochhaus bildet in Natalia Sinelnikovas Langfilmdebüt das Spielfeld für eine zeitlose dystopische Versuchsanordnung. Im Zentrum steht die Macht der Angst als sich selbst reproduzierendes System, das den Zusammenhalt der Gesellschaft zerrütten kann und schon lange die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskurse diktiert.