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14:00–16:00 Uhr

Die Zweite Wiener Schule: Schönberg, Berg und Webern

Digital Concert Hall |Mit Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern

Simon Rattle Quelle: Digital Concert Hall

 

Programm

  • Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op. 16 (00:19:23)
  • Anton Webern, Sechs Stücke für großes Orchester op. 6b (00:12:10)
  • Alban Berg:  Drei Orchesterstücke op. 6 (00:21:45)

Einführung von Jia Guoping, Professor am Zentralen Musikkonservatorium Chinas. Sprache: Chinesisch
Genial, aber unsinnlich: das ist das Urteil vieler Konzertbesucher über die Musik Arnold Schönbergs und seiner Schüler Alban Berg und Anton Webern.
 
Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sich ein Komponistenkreis um Arnold Schönberg herausgebildet, welche als Wiener Schule (auch Zweite Wiener Schule oder Neue Wiener Schule) genannt wurde. Neben Schönberg gehörten zum engeren Kreis noch seine beiden Schüler Alban Berg und Anton Webern, die ab 1904 Unterricht bei ihm nahmen. Nach einer Phase freier Atonalität (ab 1908) entwickelte Schönberg Anfang der 1920er Jahre die so genannte Zwölftontechnik, die seine Schüler übernahmen und eigenständig modifizierten und weiterentwickelten. Die Wiener Schule zerfiel in den 1930er Jahren. Die entscheidenden Ursachen dürften die erzwungene Emigration Schönbergs in die USA nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in Deutschland sowie der Tod Alban Bergs (1935) sein. Dennoch ging von ihr nach dem Zweiten Weltkrieg ein großer Einfluß auf viele Komponisten sowie auf die Entwicklung der Neuen Musik aus.
 
Das Goethe-Institut China lädt Sie herzlich ein, zum Anfang des Neuen Jahres, am 4. Januar 2017 im Rahmen der „Digital Concert Hall“ Orchesterstücke der drei Vertreter „Zweiter Wiener Schule“ zu erleben. Ein Konzert, das den engen Kontakt und schöpferischen Austausch zwischen den drei Hauptfiguren der Zweiten Wiener Schule illustriert, ein Konzert, das virtuose Musik von überwältigender Expressivität zeigt, präsentiert von Simon Rattle und dem Berliner Philharmoniker.