Ausstellung: MEDLEY
Der Maler Klaus Fürmaier und die Malerin Annabella Mehraein präsentieren ab dem 8. Mai 2026 im Goethe-Institut München Ihre malerischen Werke mit dem Titel „Medley“.
Musikalische Begleitung: Mamikon Nakhapetov
KLAUS FÜRMAIER
*1973 in München geboren, lebt und arbeitet in München
- 1996 -2002: Studium der Malerei bei Prof. Gerd Winner an der Akademie der Bildenden Künste, München.
- 1998: Auslandssemester an der Faculdad De Bellas Artes in Valencia, Spanien
- 2002: Abschluss mit Diplom als Meisterschüler
Klaus Fürmaier malt figurativ. Die Motive für seine Arbeiten sind oft persönlich: Freunde. Familie. Er arbeitet mit Fotovorlagen: Meist Schnappschüsse, die er selbst machte. In manchen seiner Bilder gibt es fast unbearbeitete skizzenhafte Bereiche, während andere Bereiche fast fotorealistisch ausgearbeitet sind.
Formal spiegelt sich damit die Vielfalt und Facettierungen menschlicher Persönlichkeiten wieder, manche Eigenschaften an ihnen sind intensiver ausgearbeitet als andere. „Es menschelt in meiner Malerei“, so er selbst.
ANNABELLE MEHRAEIN
* 1974 in München, lebt und arbeitet in München
- 2002-10: Studium der Malerei und Grafik bei Prof. Sean Scully und Prof. Günther Förg an der Akademie der Bildenden Künste, München
- 2009: Meisterschülern von Prof. Günther Förg
Annabelle Mehraein versteht ihre künstlerische Arbeit als Form künstlerischer Forschung in den Medien Malerei, Druckgrafik und Zeichnung. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit gestischen Spuren und Zeichen als archetypische Chiffren - Hinterlassenschaften menschlicher Existenzen im urbanen
Raum.
Sie interessiert sich sowohl für absichtliche Spuren, die durch Benutzung, Abnutzung, Verfall und Vergessen entstehen als auch bewusste Eingriffe wie Graffiti oder Beschriftungen. Diese visuellen Fragmente begreift sie als vorgefundene Abstraktion, in denen sich wiederkehrende Muster und
universelle Strukturen zeigen. In ihrer Arbeit greift sie diese Zeichen nicht imitierend auf,
sondern entwickelt sie gestisch weiter. Eigene Setzungen fügen sich in eine offene, sich fortschreibende Zeichensprache ein.
Ihre Arbeiten entstehen direkt und intuitiv aus dem Gestus. Dabei bilden sich zeichenhafte Kürzel, die Assoziationen öffnen, ohne etwas eindeutig zu erklären oder zu erzählen.
Beide Künstler sind mit namhaften Preisen ausgezeichnet und hatten bereits zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland.