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Vernissage und Ausstellung: WOHIN WIR REISEN
Vernissage: 13. Februar 2026, 18.30 bis 20.30 Uhr; Ausstellungsdauer: 13. Februar 2026 bis 02. April 2026

Ausstellung: WOHIN WIR REISEN Maria Jörgens

Vernissage und Ausstellung: WOHIN WIR REISEN

Die Geschichte zur Ausstellung WOHIN WIR REISEN beginnt mit der Freundschaft zwischen den beiden Künstlerinnen Heide Pawelzik (*1942) und Maria Allbach (*1969). In den letzten zwei Lebensjahren der 2021 verstorbenen Künstlerin Heide Pawelzik kommt es während gemeinsam verbrachter Ferien in Frankreich zu Gesprächen, in denen es auch um die Auswahl von Arbeitsmaterialien und die Entstehung der eigenen Formensprache geht: Welche früh erlebten Materialerfahrungen sind so eindrücklich, dass sie ein gesamtes künstlerisches Werk prägen? Warum finden wir innerhalb komplexer Bildmotive immer wieder zu einfachen Formensprachen zurück? Wie verschieden stellen Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen ein Bildmotiv dar?

Um diesen Fragen in einer generationenübergreifenden Ausstellung nachzugehen, wurde eine dritte Position, die 1989 in München geborene Malerin Theresa Hecker eingeladen.
In der Ausstellung kann erforscht werden, wie eine gemalte Tischfläche durch die Art der Pinselführung vom Hunger der Nachkriegszeit spricht, wohingegen ein ähnlicher, Jahrzehnte später gemalter Alltagsgegenstand von der Sehnsucht nach Haptik und sinnlicher Erfahrung in einer digitalisierten Welt erzählt.

WOHIN WIR REISEN - Theresa Heckers Farbpalette wird weitgehend durch ihre Erfahrungen während eines zweijährigen Studienaufenthalts in Rom bestimmt. Die Farbwahl und räumliche Illusion in den Landschaften von Maria Allbach macht diese sowohl als Außen - als auch als innere Erfahrungsräume lesbar. Das Hinausgehen und Unterwegs-sein steht immer in Wechselwirkung mit unserem inneren Erleben.

In der Ausstellung WOHIN WIR REISEN können Betrachtende vor den Originalen auf die Suche gehen, in den Pinselspuren nach den unterschiedlichen Lebenserfahrungen dreier Generationen Ausschau halten und vielleicht sogar an einigen Stellen die großen Fragen – woher kommen wir – wohin gehen wir - als überzeitliche Gemeinsamkeit auf ähnliche Weise formuliert sehen.

Heide Pawelzik, geboren 1942, und Theresa Hecker, geboren 1989, haben einander leider nicht mehr kennenlernen können. In der Ausstellung sprechen ihre Bilder miteinander.

Musikalische Begleitung: DUO SENSE – bestehend aus Fany Kammerlander (Violoncello) und Nicole Heartseeker (Piano)

Heide Pawelzik

Heide Pawelzik wurde am 1.1.1942 in Bad Eilsen geboren und starb im Februar 2021 in Berlin. Sie studierte zwischen 1963 und 1970 an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin und machte ihre Meisterschülerin bei Hann Trier. Heide Pawelzik begann ihre künstlerische Laufbahn mit Malerei, seit den 1980er Jahren arbeitete sie hauptsächlich an raumgreifenden Installationen, blieb der Malerei jedoch weiterhin verbunden. 1987 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Bonn. Im Jahr 2004 wurde ihr Werk mit der August Macke Medaille ausgezeichnet. Sie war Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppe zart und zackig, wurde in den Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 aufgenommen und postum mit einer Einzelausstellung geehrt.

AUSSTELLUNGEN (Auswahl):
Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 (EA 2024, mit Mara Loytved-Hardegg)
"Reisswolf", Kulturforum Pampin (GA 2022)
"Echo of Memories", Künstlerforum Bonn (GA 2022)
"Grundrisse", Künstlerforum Bonn (GA 2021)
"Ohne Sprache", Elisabethkirche, Berlin (EA 2018)
"Gold", Zimmergalerie temporär, Berlin (EA 2017)
"Bin ich blind, bin ich taub?", Kulturkirche Landow, (GA 2013)
"Dones al Jardi - Hobres al Jardi", Museo Espai d´Art Gandia, Spanien (GA 2011)
"Blind Date II", Zhu Qizhan Musuum, Shangai, China (GA 2007)
Gabriele Münter Preis, Martin-Gropius-Bau, Berlin (GA 2004)
"Selection", Kunstmuseum Bonn (EA 2004)
"weltfremd", Haus der Kunst Köln (EA 2002)
"Verborgene Orte", Brückenköpfe Erpel-Remagen (GA 1999)
"Herz Schlag", Galerie Schneiderei, Köln (EA 1998)
"Fup", Ceres Gallery, New York (GA1998)
"todweiß, todschwarz", Kunstverein Siegburg (EA 1995)
Galerie Behemot, Prag (EA 1994)
Kunstverein Bochum (EA 1993)
Berner Galerie, Bern (EA 1992)
Aufforderung zum Tanz, Städtische Galerie Schloss Oberhausen (GA 1991)
"Kanon", Bonner Kunstverein und Oldenburger Kunstverein (EA 1990)
"Nachlass", Galerie Rolandshof, Rolandseck (EA 1989)
"Gegenräume", FrauenMuseum Bonn (EA 1987)
Jahresausstellung Darmstädter Sezession, Matthildenhöhe (GA 1973, 1985)
 

Maria Allbach

Maria Allbach, geboren 1969 in Köln, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt den Akademiebrief als Meisterschülerin bei Rosemarie Trockel. Während ihrer Ausbildung und in den darauffolgenden Jahren fand Allbach von experimentellem Arbeiten mit unterschiedlichen Medien über das Zeichnen zur Malerei. Inzwischen im Medium der Malerei zuhause, sind für Allbach intuitive und leibliche Zugänge im Entstehungsprozess eines Bildes von besonderem Interesse. Sie lehrte unter anderem an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Folkwang Universität der Künste. Allbach lebt und arbeitet in Düsseldorf und der Auvergne (Frankreich).

AUSSTELLUNGEN (Auswahl):
2025 La Promenade – Salon Rosa Ronstedt, München - EA
2020 will not be televised – festival le bruit de la musique, la Creuse – Frankreich
2019 Inner Landscapes – La Maison du Butho blanc - Réveillon – Frankreich
2017 Non serviam – Atelierhaus Further Straße bei Düsseldorf – EA
2016  Velophil – Galerie Peter Tedden – Düsseldorf
2015  CHORA - Villa de Bank - Enschede - Niederlande – EA
2010  Kunstgruppe.de - Salon Schmitz – Köln
2009 Und immer fehlt mir was und das quält mich - Kunstgruppe Graz – Österreich
2007 Maria Allbach – Malerei - Galerie Cora Hölzl – Düsseldorf – EA
2007 Glatte Lügen - lorch+seidel galerie – Berlin – EA
2006  Las Malomat - lorch+seidel galerie – Berlin
2006  Quel Corps – Welcher Körper - Galerie Cora Hölzl – Düsseldorf – EA
2005  sanddorn - lorch+seidel galerie – Berlin
2005  artist of the gallery - lorch+seidel galerie – Berlin
2004  Wonne - Anna Klinkhammer Galerie - EA
2004  Come back in one piece - Anna Klinkhammer Galerie – Düsseldorf
2002  Klasse Trockel - Kunstverein Gelsenkirchen
2001  Runder Tisch – Kalter Weisswein - Galerie Klinkhammer – Düsseldorf
2000  Wuckenhof - Kunstverein Schwerte
2000  Salzmannbau - Kunstraum Düsseldorf
 

Theresa Hecker

Theresa Hecker geboren 1989 in München. Studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Pia Fries und Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti in Rom bei Ciriaco Campus. 2021 Diplom als Meisterschülerin von Pia Fries an der Akademie der Bildenden Künste in München. Theresa Heckers Arbeiten wurden in der Villa Schöningen in Potsdam, in der Galerie Walter Storms in München und im Museum Kurhaus Kleve gezeigt. Sie lebt und arbeitet in München und Zürich.

AUSSTELLUNGEN (Auswahl):
A Multicolored Gray | a271, Düsseldorf | Einzelausstellung | 27.06.-29.06.2025
Leftovers | Dynamo, Zürich | Gruppenausstellung | 28.02.-02.03.2025
Im Zentrum des Tisches: Zwei Perspektiven | fuse, Zürich | Duoshow | 11.10.-30.10.2024
Flüstern | Galerie Filser + Gräf, München | Gruppenausstellung | 07.06.-20.06.2024
Passage | Tip, München | Gruppenausstellung | 07.06.-18.06.2024
Auf ein Ei geschrieben | Halle 50, München | Gruppenausstellung | 18.03.-27.03.2023
Willkommen Welcome | SOSOSO, München | Gruppenausstellung | 26.11.-31.12.2022
Artnews: Theresa Hecker | Galerie Smudajescheck, München | Einzelausstellung | 11.11.-19.11.2022
Zwischen Gestern und Morgen | Museum Kurhaus Kleve | Gruppenausstellung | 31.10.22-19.03.2023
Drei Farben: Blau, Weiß, Rot | Galerie Walter Storms, München | Gruppenausstellung |
06.07.-06.08.2022
Blanc de Blancs | Villa Schöningen, Potsdam | Gruppenausstellung | 19.03.-05.06.2022
 
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