Maricel Alvarez

Una mujer está de pie ante un fondo verde y mira hacia abajo. Tiene las manos cruzadas sobre el pecho. El viento le agita el pelo. Sobre ella flota un ovni de color verde claro brillante. © Carlos Luque

Datum: April 2025
Projekt: Die Außerirdischen werden kommen und sie werden Deine Augen haben (Theater)
Partner: Nave 10 Matadero

Im Rahmen einer Produktionsresidenz am Goethe-Institut Madrid arbeitet Maricel Álvarez an der neuen Inszenierung von María Velascos Stück „Die Außerirdischen werden kommen und sie werden deine Augen haben“. Das Werk, das 2024 mit dem Nationalen Preis für Dramatik ausgezeichnet wurde, verbindet Science-Fiction mit autobiografischer Tiefe und stellt zentrale Fragen nach Nähe, Begehren und emotionaler Entfremdung.

Über die Residenz

Zwischen ironischer Dystopie und poetischem Realismus erkundet das Stück die Erfahrung einer Frau im mittleren Alter, deren neue Liebe wie eine Begegnung mit dem Unbekannten wirkt – fremd, magisch, beunruhigend. Die Residenz ermöglicht Maricel Álvarez, gemeinsam mit dem Ensemble an der körperlich-performativen Umsetzung dieses eindrucksvollen Textes zu arbeiten und so ihre langjährige Verbindung zur deutschen und spanischen Theaterlandschaft weiterzuführen.

 

Über die Künstlerin

Maricel Álvarez

interdisziplinäre Künstlerin, Performerin und Theatermacherin

Geboren 1973 in Buenos Aires. Sie ist als Schauspielerin und Performance Künstlerin in Theater und Film tätig und bindet auch Elemente des Tanz in ihre Arbeit ein. 2015 gründete sie gemeinsam mit Emilio García Wehbi das Performance Kollektiv "La Columna Durutti". Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museo Reina Sofía, Centro de Experimentación del Teatro Colón, CCK, Akademie der Künste Berlin und den Theatern Argentino de La Plata, General San Martín und dem Konzert Theater Bern ausgestellt. Sie ist Kuratorin der Performance-Biennale und des Filoctetes-Archivs.
Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive körperliche Präsenz, politische Tiefenschärfe und formale Experimentierfreude aus. Bereits 2021 war sie Artist in Residence am Goethe-Institut Madrid, wo sie das Stück Nocturnos de Ulrike oder das historische Moment entwickelte – eine performative Auseinandersetzung mit der Figur Ulrike Meinhof und den Spuren historischer Gewalt im Körper. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie Performance, Text und Erinnerung zu kraftvollen Bühnenbildern zwischen Geschichte, Intimität und Widerstand.
 

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