Donnerstag, 25.05.2017, 19.30 - 21.00 h
Neue Arbeitsmodelle und Kultursparten
Gespräch|Gespräch mit Yaiza Hernández, Inga Zimprich und Hergen Wöbken
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Goethe-Institut Madrid, Madrid
- Sprache Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung
- Preis Freier Eintritt
- Teil der Reihe: Das Kulturkabinett - Neue Perspektiven für die Kulturlandschaft / Konferenz, Kulturkabinett - Neue Perspektiven für die Kulturlandschaft
In diesem Panel werden Yaiza Hernández Velázquez, Dozentin für Exhibition Studies am Central Saint Martins College der University of the Arts London, und Inga Zimprich, Künstlerin und Kuratorin aus Berlin, über Neue Arbeitsmodelle und Kultursparten diskutieren. Die Runde wird von Hergen Wöbken, Geschäftsführer des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE), moderiert.
Umtrunk im Anschluss
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2015 initiierte Inga Zimprich die Feministische Gesundheitsrecherchegruppe, in der Künstler*innen gemeinsam zum Gesundheitswesen, zu Körperpolitiken und Sorgepraxen recherchieren. Die Feministische Gesundheitsrecherchegruppe entwickelt Workshops für Kulturarbeiter*innen und veröffentlicht ihre Recherchen in Zines.
Als Kuratorin beschäftigt sich Inga mit der feminisierten Sorge- und Maintenance-Arbeit, die in Kunstinstitutionen oft unentgeltlich oder unterbezahlt verrichtet wird. Desweiteren befasst sie sich mit den im Kunstfeld unterdrückten Gefühlen wie Konkurrenz, Neid, Schuld und Wut, die aus permanentem Wettbewerb, Zurückweisung und Ausschlüssen des Kunstfeldes resultieren.
Inga ist Teil der AG Arbeit von Haben und Brauchen.
Als Künstlerin war sie an Projekten und Ausstellungen der Odessa Biennale, Iasi Periferic Biennale, Manifesta 8 Parallel Events, Shedhalle Zürich, Transmission Gallery, nGbK, District und anderen beteiligt und erhielt Stipendien von IASPIS, Jan van Eyck Academy, Berliner Senat, Künstlerhaus Büchsenhausen u.a.
Hergen Wöbken hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Wirtschaftwissenschaften, Philosophie und Kulturreflexion an der Universität Witten/Herdecke studiert. Zu Studienzeiten initiierte er mit Kommilitonen das Forschungsprojekt oeconomenta, das sich mit der Wechselbeziehung zwischen Kunst und Wirtschaft auseinandersetzt. Daneben arbeitete er u.a. bei einem Investmentfond in New York, bei Scholz & Friends in Berlin, der Deutschen Bank, in Hong Kong, dem Europäischen Parlament in Brüssel und dem Pharmunternehmen Merck in Bangkok.
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