Dienstag, 09.09.2025 | 19:30 Uhr

Wilhelm Schmid. Den Tod überleben

Buchpräsentation im Gespräch|Vom Umgang mit dem Unfassbaren - Das neue Buch des deutschen Philosophen

  • Goethe-Institut Madrid, Madrid

  • Sprache Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung
  • Preis Eintritt frei

Ausschnitt der deutschen Buchversion unter Verwendung eines Entwurfs von Barbara Ketterer, Berlin, 2023 © Barbara Ketterer

Ausschnitt der deutschen Buchversion unter Verwendung eines Entwurfs von Barbara Ketterer, Berlin, 2023 © Barbara Ketterer

Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid präsentiert sein jüngst auf Spanisch beim Verlag Espasa erschienenes Buch "Den Tod überleben".

Den Tod überleben, wie geht das? Das ist die unmittelbare Herausforderung für den, der bis auf Weiteres am Leben bleibt und Phasen durchläuft, die zu kennen hilfreich ist. Eine beliebte Methode, den Tod zu überleben, besteht darin, nicht über ihn zu sprechen. Dem setzt Wilhelm Schmid sein neues Buch entgegen.
 

Buchcover Wilhelm Schmid - Den Tod überleben, spanische Fassung © Espasa


 
Denn es hilft ja nichts: Einstweilen bleibt der Tod das Ende des Lebens für jeden Menschen. Ungleich fallen nur Zeitpunkt und Art und Weise des Todes aus. Meist kommt er zu früh und hinterlässt viel Leid. Kann das Drama abgemildert werden durch die Annahme, dass der Tod nicht das Ende allen Lebens ist?

Wilhelm Schmid beschäftigt sich von Neuem ernsthaft mit dieser Frage, die Menschen seit unvordenklichen Zeiten umtreibt: Wohin geht der, der geht? In ein anderes Leben? Gibt es vielleicht wirklich ein Leben nach dem Tod? Wie ist es vorstellbar? Kann allein schon die Möglichkeit ein Trost sein? 

Unser Gast

Wilhelm Schmid

Geboren 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin. Umfangreiche Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Viele Jahre lehrte er Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Zusätzlich war er tätig als Gastdozent in Lettland und Georgien sowie als philosophischer Seelsorger an einem Krankenhaus in der Schweiz. 2012 wurde ihm der deutsche Meckatzer-Philosophie-Preis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie verliehen, 2013 der schweizerische Egnér-Preis für sein Werk zur Lebenskunst.

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