Mittwoch, 13.05.2026 | 19.30 Uhr
CineClubGoethe | KARLA
Prämiere|Christina Tournatzés | 2025 | Deutschland |104 Min. | ab 12 Jahren
-
Goethe-Institut Madrid, Madrid
- Sprache Originalfassung mit spanischen Untertiteln
- Preis Freier Eintritt
- Teil der Reihe: ES WAR EINMAL EIN LEBEN
Christina Tournatzés begleitet eine junge Frau auf der Suche nach einem eigenen Lebensentwurf zwischen Familiengeschichte, Verantwortung und Selbstbehauptung. „Karla“ beobachtet mit großer Sensibilität, wie Erwartungen, Beziehungen und biografische Linien sich verschieben – und wie ihre Protagonistin dabei ihren eigenen Weg zu formen beginnt.
Unterstützung findet Karla nur zögerlich: bei einem Richter, der zwischen Gesetz und Menschlichkeit schwankt, und bei einer Sekretärin, die die Strukturen aus eigener Erfahrung kennt. Karla erzählt diese wahre Geschichte als zunächst intensives Kammerspiel und entwickelt sich zu einem eindringlichen Gerichtsdrama. Ein Film über Mut, über das Ringen um Sprache , und darüber, was es bedeutet, gehört zu werden.
„Karla“ entstand über einen längeren Zeitraum hinweg und verbindet dokumentarische Beobachtung mit fiktionalen Elementen. Christina Tournatzés arbeitet mit einem jungen Ensemble und legt besonderes Gewicht auf intime Spielsituationen. Der Film wurde auf mehreren deutschen und europäischen Nachwuchsfilmplattformen präsentiert und fand dort viel Anerkennung für seine sensible Figurenführung.
Regie: Christina Tournatzés
Drehbuch: Christina Tournatzés
Kamera: Aleksandra Medianikova
Schnitt: Lara-Maria Wichels
Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF / unabhängige Ko‑Produktionen
Besetzung: Lea Dreher, Julius Forster, Anne Haug
Festivals & Anerkennungen:
Gezeigt auf europäischen Nachwuchsfilmplattformen; besonders gelobt für seine sensible Figurenführung und die hybride Erzählweise.
Inhalt
München 1962. Karla läuft von zuhause weg und stellt sich einem System, das nicht darauf vorbereitet ist, einem Kind zuzuhören. In der Nachkriegs-Bundesrepublik gelten Schweigen und Verdrängung als Normalzustand – besonders, wenn es um Familie, Autorität und patriarchale Macht geht.Unterstützung findet Karla nur zögerlich: bei einem Richter, der zwischen Gesetz und Menschlichkeit schwankt, und bei einer Sekretärin, die die Strukturen aus eigener Erfahrung kennt. Karla erzählt diese wahre Geschichte als zunächst intensives Kammerspiel und entwickelt sich zu einem eindringlichen Gerichtsdrama. Ein Film über Mut, über das Ringen um Sprache , und darüber, was es bedeutet, gehört zu werden.
„Karla“ entstand über einen längeren Zeitraum hinweg und verbindet dokumentarische Beobachtung mit fiktionalen Elementen. Christina Tournatzés arbeitet mit einem jungen Ensemble und legt besonderes Gewicht auf intime Spielsituationen. Der Film wurde auf mehreren deutschen und europäischen Nachwuchsfilmplattformen präsentiert und fand dort viel Anerkennung für seine sensible Figurenführung.
Zum Film
Drama | Deutschland | 2023–2025 | 104 Minuten | Empfehlung ab 12 Jahren | Originalfassung mit spanischen UntertitelnRegie: Christina Tournatzés
Drehbuch: Christina Tournatzés
Kamera: Aleksandra Medianikova
Schnitt: Lara-Maria Wichels
Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF / unabhängige Ko‑Produktionen
Besetzung: Lea Dreher, Julius Forster, Anne Haug
Festivals & Anerkennungen:
Gezeigt auf europäischen Nachwuchsfilmplattformen; besonders gelobt für seine sensible Figurenführung und die hybride Erzählweise.