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18:00 Uhr
Wissenschaft und Kunst als Mittel des sozialen Wandels
Online-Workshop|Masterclass über Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft
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Online Online
- Sprache Englisch
- Preis Teilnahme ohne Anmeldung
- Teil der Reihe: Art Meets Tech 2025
Inês Montalvão zeigt auf, weshalb Prozesse und Praktiken in der Kunst und Wissenschaft niemals neutral sind und nicht nur von gesellschaftlichen Kontexten beeinflusst werden - sondern diese ebenfalls beeinflussen.
Inês wird ihre Erfahrungen von ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Kreativität, Wissenschaft und Kunst teilen und anhand von ausgewählten Fallbeispielen auch in Bereiche wie Ausstellungsdesign, kollaborative Ausstellungen, visual storytelling und kuratorische Projekte eintauchen.
Die Teilnehmer lernen anhand von Erfahrungsberichten und konkreten Beispielen, weshalb Prozesse nicht neutral gesehen werden können, sondern auch stark von sozialen und ökologischen Ereignissen beeinflusst werden.
Ausgehend von ihrer derzeitigen Tätigkeit als Programmdirektorin bei Artists with Evidence und ihren früheren und laufenden Kooperationen mit Kollektiven, Forschern und Institutionen lädt Ines das Publikum dazu ein, darüber nachzudenken, wie transdisziplinäre Arbeit neue Denk-, Gefühls- und Handlungsweisen in der Welt fördern kann.
Im Anschluss an die Präsentation findet eine kurze Fragerunde statt.
Dieser Vortrag richtet sich an Künstler*innen und Institutionen, die wissenschaftliche Konzepte künstlerisch umsetzen oder umsetzen möchten sowie alle, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und deren Einfluss auf die Gesellschaft interessiert sind.
Montalvão Inês
Inês Montalvão, ursprünglich aus Porto und seit 2017 in Helsinki ansässig, verfügt über internationale Erfahrung im Bereich Kunst und Wissenschaft. Sie ist Kuratorin und arbeitet seit 2023 als Programmdirektorin für die Organisation Artists with Evidence (USA). Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Ausstellungsplanung für verschiedene Museen und Wissenschaftszentren gesammelt, darunter das Naturkundemuseum und Wissenschaftsmuseum von Porto, das Pavilhão do Conhecimento – Ciência Viva sowie Heureka (Finnland). Ihre kreative Praxis widmet sie interdisziplinären Ansätzen, bei denen sie Wissenschaft mit unterschiedlichen Formen künstlerischen Ausdrucks verbindet. In diesem Bereich ist sie Mitbegründerin von Lingua Plantae – ein Projekt zur Kommunikation und Schnittstelle zwischen Mensch und Pflanze – sowie des Mandarina Collective, in dem sie durch Storytelling und Illustration barrierefreie und transformative Erfahrungen schafft. Zudem ist sie Mitglied des Non Random Arts Collective, in dem sie die Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft erforscht. Dieses Kollektiv arbeitet in Zusammenarbeit mit dem SETI Institute (Kalifornien, USA).