Mi, 04.11.2026, 19:00 Uhr

Hannah Arendt

Filmvorführung und Publikumsgespräch mit der Regisseurin | Margarethe von Trotta | 2012 | Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Israel | 113 Min. | ab 6 Jahren

Hannah Arendt © Heimatfilm

Hannah Arendt © Heimatfilm

Der Spielfilm widmet sich einer entscheidenden Phase im Leben der deutsch-jüdischen Philosophin Hannah Arendt. Anfang der 1960er-Jahre reist sie nach Jerusalem, um für The New Yorker über den Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten. Ihre Beobachtungen führen zu ihrer viel diskutierten Analyse der „Banalität des Bösen“ und lösen eine kontroverse öffentliche Debatte aus.
Margarethe von Trotta porträtiert Arendt als unabhängige Denkerin, die sich auch durch heftige Kritik nicht davon abbringen lässt, eigenständig zu urteilen. Barbara Sukowa verkörpert Arendt in der Hauptrolle. Der Film verbindet Spielszenen mit historischen Aufnahmen des Eichmann-Prozesses und rückt sowohl Arendts politisches Denken als auch ihre persönlichen Beziehungen in den Mittelpunkt.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin statt.

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Regie: Margarethe von Trotta
Drehbuch: Pamela Katz, Margarethe von Trotta
Produktion: Bettina Brokemper, Johannes Rexin
Musik: André Mergenthaler
Kamera: Caroline Champetier
Schnitt: Bettina Böhler

Besetzung
Barbara Sukowa: Hannah Arendt
Axel Milberg: Heinrich Blücher
Janet McTeer: Mary McCarthy
Julia Jentsch: Lotte Köhler
Ulrich Noethen: Hans Jonas