Veranstaltungsreihe

Winterlied: Salonkonzerte mit Gesang und Klavier

Mit der Entstehung des Bürgertums wuchs das Bedürfnis nach Musik, die sich auch im eigenen Wohnzimmer, damals noch „Salon“ genannt, spielen ließ, und es entwickelten sich Gesang und Klavier zu festen Duo-Partnern. Das große Klangspektrum verlieh dem Klavier die Möglichkeit Sänger und Sängerinnen orchesterähnlich zu begleiten. Es entstand in kurzer Zeit viel neues Repertoire zu unterschiedlichen Anlässen. Bei Festen, offiziellen Anlässen und auch bei Abenden mit Freunden diente die Musik der Unterhaltung der anwesenden Gäste.
Dank der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und des harmonischen Zusammenspiels nutzen Komponisten bis heute die Kombination aus Gesang und Klavier für kammermusikalische Werke.
 
Als „Salon“ im Goethe-Institut dient die hauseigene Cafeteria. Gerne darf auch, wie im 19. Jahrhundert noch üblich, während des Konzerts gegessen und getrunken werden.  
 
Die Mehrheit der Musiker sind Studierende des Masterstudiengangs Lied der Escola Superior de Música de Catalunya. Entstanden ist die Konzertreihe auf Initiative von Ian Lleonart, Stipendiat des Agata Baum de Bernis Stipendiums beim Goethe-Instituts Barcelona.