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17:00–20:00 Uhr

Austauschformate im Tanz // Mar Valyra/Miguel Ballarín/Rius Forza

Performativer Vortrag|Einblicke in den künstlerischen Prozess für die Arbeit rund um die monografische Ausstellung über Rosario de Velasco im Museum Thyssen-Bornemisza

Mar Valyra _ VORTEX _ 24.6.24 (qu) © Mar Valyra / El Amor

Mar Valyra _ VORTEX _ 24.6.24 (hz) © Mar Valyra / El Amor

Mar Valyra teilt die Grundlagen seines choreografischen Schaffens ihres neuesten Stücks, das in Zusammenarbeit mit ELAMOR entsteht im Rahmen der monografischen Ausstellung über Rosario de Velasco, die ab dem 18. Juni im Museum Thyssen-Bornemisza zu sehen ist.
Theorie und Praxis werden gleichermaßen Teil des Workshops, der Einblick in die Arbeitsmethodik geben wird, wobei die technischen Möglichkeiten des Tanzes für eine romantische Ästhetik konzentriert dargelegt wird. Ein performativer Vortrag und Gruppenübungen mit anschließender Diskussion. 
Eine Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza.
 

Mar Valyra

Die Forscherin für zeitgenössische Körperkunst arbeitet zwischen theoretischer Kritik, choreografischer Praxis und poetischer Kreation. Sie hat künstlerische Residenzen in nationalen Zentren wie Naves Matadero, Conde Duque oder Teatros del Canal und internationalen Zentren wie dem Festival B.Motion 2018 (Venedig) oder dem Tanzkongress 2019 (Dresden) geleitet. Sie arbeitet mit Arca, Neurodungeon und Post-Organic Bauplan zusammen und ist Teil des experimentellen digitalen Performance-Kunstkollektivs Mitrilo. Sie unterrichtet Tanz und Musiksprache an der Escuela Municipal de Música y Danza María Dolores Pradera (Madrid). Sie ist Koordinatorin und Mitautorin des Lehrbuchs "Historia de la danza III: Danzas urbanas" (Mahali, 2019). Zu ihren Veröffentlichungen gehören "Mañana, y mañana, y mañana", über Ligia Lewis' Deader than dead (Teatron, 2022); "Proteo acariciade", über Paul B. Preciados Yo soy el monstruo que os hablade (Teatron, 2022). Preciado (Teatron, 2023); "A Cataphoric Withness", mit Víctor Aguado, in Band 1 von Party Studies (Errant Bodies Press, Berlin, 2021), oder "Ocupares: desestar un mal cómo" (Los nombres del miedo, Intermediae), eine ästhetische und juristische Kritik an den Praktiken der Unternehmen desokupa.
 
Dieser Workshop-Block ist Teil des Projekts Intercambios von ELAMOR. Ein Weiterbildungsprojekt, bei dem sich ELAMOR als Veranstalter mit anderen Institutionen verbündet, um Menschen mit mehr oder weniger Spezialisierung im Tanz praktische Begegnungen mit verschiedenen nationalen und internationalen Choreographen zu ermöglichen. Mit einer einfachen Struktur sollen Räume geschaffen werden, in denen neue Generationen ihr Wissen und ihre Intuitionen mit aktuellen Künstlern auf sichere Art und Weise teilen können.