Veranstaltungsreihe
Mai - Oktober 2026
Im Gespräch bleiben
Gesprächsreihe|Das Denken von Jürgen Habermas: Schlüsselkonzepte und aktuelle Perspektiven
Die Veranstaltungsreihe widmet sich zentralen Fragen moderner Demokratien: Wie funktioniert Öffentlichkeit heute, und welche Rolle spielen Austausch, Argumentation und kritisches Denken? Im Fokus stehen deliberative Demokratie, der öffentliche Raum sowie die Rolle von Intellektuellen in gesellschaftlichen Debatten – national wie europäisch. Das Werk von Jürgen Habermas bietet dafür einen idealen Ausgangspunkt.
Der im vergangenen März verstorbene Philosoph Jürgen Habermas prägte die intellektuelle und politische Kultur Deutschlands maßgeblich und beteiligte sich bis ins hohe Alter aktiv an öffentlichen Diskussionen. Bekannt wurde er durch seine Analyse des „Strukturwandels der Öffentlichkeit“ sowie durch die „Theorie des kommunikativen Handelns“, in der er die zentrale Bedeutung von Sprache und Verständigung für das gesellschaftliche Zusammenleben hervorhebt.
Seine Überlegungen sind eng mit dem Konzept der deliberativen Demokratie verbunden: Demokratie lebt von offenen, inklusiven Diskursen, in denen Argumente ausgetauscht und geprüft werden. Öffentlichkeit ist damit eine zentrale Voraussetzung demokratischer Willensbildung.
Als öffentlicher Intellektueller griff Habermas immer wieder in politische Debatten ein und verstand es als Aufgabe, Orientierung zu geben und komplexe Themen zugänglich zu machen. Auch Europa spielte eine wichtige Rolle in seinem Denken: Er setzte sich für eine gemeinsame politische Öffentlichkeit und eine transnationale Debattenkultur ein.
Sein lebenslanges Engagement für Vernunft, Dialog und demokratische Werte macht ihn zu einem der bedeutendsten kritischen Denker der Gegenwart.
Der im vergangenen März verstorbene Philosoph Jürgen Habermas prägte die intellektuelle und politische Kultur Deutschlands maßgeblich und beteiligte sich bis ins hohe Alter aktiv an öffentlichen Diskussionen. Bekannt wurde er durch seine Analyse des „Strukturwandels der Öffentlichkeit“ sowie durch die „Theorie des kommunikativen Handelns“, in der er die zentrale Bedeutung von Sprache und Verständigung für das gesellschaftliche Zusammenleben hervorhebt.
Seine Überlegungen sind eng mit dem Konzept der deliberativen Demokratie verbunden: Demokratie lebt von offenen, inklusiven Diskursen, in denen Argumente ausgetauscht und geprüft werden. Öffentlichkeit ist damit eine zentrale Voraussetzung demokratischer Willensbildung.
Als öffentlicher Intellektueller griff Habermas immer wieder in politische Debatten ein und verstand es als Aufgabe, Orientierung zu geben und komplexe Themen zugänglich zu machen. Auch Europa spielte eine wichtige Rolle in seinem Denken: Er setzte sich für eine gemeinsame politische Öffentlichkeit und eine transnationale Debattenkultur ein.
Sein lebenslanges Engagement für Vernunft, Dialog und demokratische Werte macht ihn zu einem der bedeutendsten kritischen Denker der Gegenwart.
Veranstaltungen
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Öffentlicher Raum und deliberative Demokratie
Gespräch | Im Gespräch mit Máriam Martínez-Bascuñán, Javier Peña Ibáñez, Juan Carlos Velasco und Fernando Vallespín
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Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Spanisch
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