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Crowd Banner© Goethe-Institut London

International Dance Exchange
CROWD

CROWD - das internationale Tanz-Residenzprogramm ist ein kollaboratives Netzwerk von Tanzorganisationen, die gemeinsam versuchen, Tanzschaffende zu unterstützen, die sich mit ihrer Praxis an Gemeinschaften beteiligen („community engaged dance making“).

Durch die Ausrichtung von Residenzen und Raum für Diskussionen und Wissensentwicklung zu schaffen, zielt das Programm darauf ab, Künstler*innen mit einer etablierten Praxis im Bereich des gemeinschaftlichen Tanzschaffens zu unterstützen, ihr professionelles Netzwerk aufzubauen, Erfahrungen mit anderen in diesem Bereich auszutauschen und ihre Praxis weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2021 initiierte das Goethe-Institut das Projekt und es wurden Residenzen zusammen mit Partnern in Finnland, den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen (NRW) in Deutschland und dem Vereinigten Königreich veranstaltet. Im Jahr 2022 erweitern wir das Programm, um mehr Partner und Künstler*innen einzubeziehen und unsere Ambitionen zu steigern.

In diesem Jahr werden zehn ausgewählte Tanzkünstler*innen (einer aus jedem Gastland und zwei aus NRW in Deutschland) mit der Unterstützung der Partnerorganisationen des Netzwerks zusammenarbeiten. Die ausgewählten Tanzschaffenden werden paarweise zweimal zusammenkommen, um jeweils an einer zweiwöchigen Residenz in einem neuen Kontext teilzunehmen. Neben den Residenzen wird das gesamte Netzwerk zwischen Juni und Oktober an digitalen, diskursiven Sitzungen teilnehmen, die sich mit dem gemeinschaftlichen Engagement im Tanz beschäftigen.

Das CROWD-Netzwerk ist bestrebt, eine vielfältige und integrative Gemeinschaft zu fördern, und hat mit seinen offenen Ausschreibungen immer wieder Bewerbungen von Personen aus unterrepräsentierten Bevölkerungsschichten gefördert. Wir bieten Stipendien und Unterstützung für Bewerber*innen mit zusätzlichen Zugangsbedürfnissen oder Betreuungspflichten an.

Die Bewerbungsfrist für die Residenzen im Jahr 2022 ist nun abgelaufen.


Die ausgewählten Künstler*innen, die im Jahr 2021 teilgenommen haben, sind:

Emma Lewis-Jones Emma Lewis-Jones, Vereinigtes Königreich | © Emilio Costa Jungjohann Emma ist eine im Vereinigten Königreich ansässige Choreografin und Dramaturgin. Ihre Ausbildung in Performance und ihr Interesse an visueller Kunst bilden die Grundlage ihrer heutigen Arbeit. Emma lässt sich von Themen inspirieren, die ihr am Herzen liegen, darunter Feminismus, Sexualität, Klimagerechtigkeit und die "Flüchtlingskrise". Sie schafft öffentliche Werke, die diese Themen auf sensible, unverblümte und sachkundige Weise kommentieren, und arbeitet in allen Aspekten ihrer Arbeit mit einer Vielzahl von Künstler*innen und Gemeinschaften zusammen. Emma hat Stücke für Innen- und Außenräume, für Film und Fotografie, für einzelne und mehrere Darsteller*innen und Zuschauer*innen, für sich selbst und für andere geschaffen. Emma ist assoziierte Künstlerin bei Backlit, New Art Exchange und Fevered Sleep.

Pontus Linder Pontus Linder, Finnland | © Johanna Rontu Pontus Linder ist ein Breakdancer und Tanztrainer mit einem Bachelor in Kunst und Pädagogik von der Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm (2013), wobei ein Großteil seiner Ausbildung außerhalb etablierter Studios und Ausbildungsstätten stattfindet. Für Pontus ist Breakdance mehr eine Kunstform als ein Sport. Das prägt die Art und Weise, wie er sich neue Bewegungen vorstellt und wie er seine künstlerische Vision kreiert. Seine Arbeit basiert oft auf sozialen Kommentaren entweder durch Solo-Arbeiten oder durch die Zusammenarbeit mit anderen. 

Hannah Sampé Hannah Sampé, Deutschland | © Arnaud Beelen Hannah Sampé ist eine Tanzkünstlerin und Forscherin, die in Köln, Deutschland lebt. Ihre Arbeit zirkuliert oft um die Themen Pflege, Geselligkeit und queere Beziehungen, wobei Choreographie und Improvisation ihre Werkzeuge sind. Für Hannah spielt das Improvisieren eine wichtige Rolle, da es ihr Intimität mit sich selbst erlaubt und dabei Körper und Geist ermöglicht, vollständig präsent zu sein. Dieses beeinflusst ihre Arbeit als Choreografin, durch die sie menschliche Kommunikation und den Austausch mit anderen stärken möchte. Hannah leitet das Projekt STARLABOR, das sich mit der Zugänglichkeit und Teilhabe an künstlerischen Prozessen für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten beschäftigt.

Victor Fung Victor Fung, Vereinigtes Königreich | © Victor Fung Victor Fung ist ein preisgekrönter Tanzkünstler, der zwischen London und Hong Kong lebt. Als Gründer und künstlerischer Leiter von Victor Fung Dance arbeitet er mit internationalen Talenten unterschiedlicher Herkunft zusammen und ermutigt sie zum künstlerischen Experimentieren. Victors Mission ist es, die Stimmen sowohl des Publikums als auch der Künstler*innen zu stärken. Seine Vision ist dabei ein Aufbrechen von Hierarchien, eine Neukalibrierung der Macht und eine Demokratisierung des Tanzes.

Jija Sohn Jija Sohn, Niederlande | © Renate Beense Jija Sohn ist eine in Amsterdam lebende japanisch-koreanische Künstlerin. Sie machte 2015 ihren Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam. In ihrer Arbeit widmet sie sich der Erforschung menschlicher Verbindungen und Beziehungen. Mit ihren jüngsten Projekten wendet sich Jija einer mehr gemeinschaftsorientierten Perspektive zu. Sie konzentriert sich auf das Konzept der Fürsorge: präsent zu sein für das, was man selbst braucht, aber auch für die Bedürfnisse und Perspektiven der anderen.

Agnetha Jaunich Agnetha Jaunich, Deutschland | © Agnetha Jaunich Agnetha Jaunich ist eine freiberufliche Tänzerin und Performance-Künstlerin und lebt in Bielefeld, Deutschland. Seit 2014 arbeitet sie am Staatstheater Kassel und seit 2016 als festes Mitglied des Feedback Collective. Das Feedback Collective verbindet interdisziplinäre darstellende Kunst, wie Tanz, Theater, Musik und bildende Kunst und interessiert sich vor allem für gesellschaftsbezogene Themen. Mit dieser Mischung aus darstellenden Künsten unter Beibehaltung einer theatralischen Ästhetik vermitteln Agnetha und ihre Kolleg*innen mit ihren vielfältigen Ansätzen die Verbindung zwischen Menschen und neuen Technologien sowie deren Einflüsse auf die Gesellschaft.
 

Die CROWD-Partnerorganisationen:

Goethe-Institut (worldwide), Arts Council England (UK), NRW KULTURsekretariat (DE), Nordic Culture Fund (nordic region), Creative Scotland (UK), Bora Bora – Dance and Visual Theatre (DK), Dance Limerick (IE), Dance4 (UK), Davvi – Centre for Performing Arts (NO), Dansateliers (NL), Dansverkstaedid (IS), Pottporus (DE), TaikaBox (FI), TanzFaktur (DE) and The Work Room (UK). 

 

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