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18:00–19:50 Uhr, BST

Buddenbrooks

Filmvorführung |Die Erstverfilmung von Thomas Manns 1901 erschienenem Romanklassiker über den Verfall einer großbürgerlichen Lübecker Kaufmannsfamilie

Alfred Abel, Charlotte Böcklin, Ralph Arthur Roberts (v.l.n.r.) Filmmuseum Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek

Alfred Abel, Charlotte Böcklin, Ralph Arthur Roberts (v.l.n.r.) Filmmuseum Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek

Anlässlich des 150. Geburtstags von Thomas Mann zeigen wir die restaurierte Fassung des Stummfilms Buddenbrooks von 1923, ein cineastisches Zeitdokument nach dem berühmten Familienroman des Nobelpreisträgers.

Gerahmt von beeindruckenden dokumentarischen Aufnahmen aus dem Lübecker Hafen, fokussiert die stumme Erstverfilmung von Thomas Manns 1901 erschienenem Roman auf einige Episoden der literarischen Vorlage, vor allem auf die Schicksale der Geschwister Thomas, Christian und Tony Buddenbrook. Als ältester Sohn führt Thomas die Geschäfte der alteingesessenen Kaufmannsfamilie. Nicht ohne Vorbehalte überträgt der Senat der Hansestadt Lübeck ihm die Abwicklung eines großen Getreidehandels. Bei nicht termingerechter Lieferung droht eine hohe Konventionalstrafe, die den Ruin bedeuten könnte. Thomas’ jüngerer Bruder Christian, mehr Lebe- als Geschäftsmann, wird von der Mutter daraufhin ins Unternehmen zurückbeordert; was sich als ökonomisch fatale Entscheidung erweisen wird. Bei der Schwester Tony wiederum wird gegen ihren Willen mit dem halbseidenen Versicherungsagenten Bendix Grünlich verheiratet, während Thomas sich mit Gerda, der Tochter der angesehenen Kaufmannsfamilie Arnoldsen vermählt; eine Liaison, die sich für beide Familien auszahlen soll.

Deutschland 1923 | Regie: Gerhard Lamprecht | Drehbuch: Alfred Fekete, Luise Heilborn-Körbitz, Gerhard Lamprecht nach dem Roman von Thomas Mann | 106 Min. | Spielfilm | Mit: Peter Esser, Mady Christians, Alfred Abel, Hildegard Imhoff, 
Mathilde Sussin, Franz Egénieff, Ralph Arthur Roberts
Produktion: Dea-Film GmbH Albert Pommer (Berlin)
Restaurierung: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (2024)
Kamera: Erich Waschneck, Herbert Stephan
Musik: Marco Brosolo (2024)