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Vereinigtes Königreich

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17:00–19:00 Uhr

Unser maritimes Erbe schützen

Gespräch|Earth Month 2026: Cultures of Action

Earth Month Ocean © Goethe-Institut Glasgow

Earth Month Ocean © Goethe-Institut Glasgow

Seien Sie dabei, wenn Olivier Poivre d’Arvor – Sonderbeauftragter des Präsidenten der Französischen Republik für die Ozeankonferenz der Vereinten Nationen und Botschafter für die Pole und Ozeane – und Harriet Harden-Davies – Leiterin des „Ocean Voices“-Programms der Nippon Foundation und der Universität Edinburgh – zwei aufschlussreiche Vorträge zum Thema Schutz der Ozeane und des Ökosystems halten.
 

Vortrag mit Olivier Poivre d’Arvor

Die Ozeane und die von ihnen erbrachten Ökosystemleistungen sind ernsthaft bedroht. Die Ursachen sind seit Jahrzehnten bekannt: Überfischung, Meeresverschmutzung, Plastik, Klimawandel und dessen Folgen wie die Erwärmung oder Versauerung der Ozeane. Insgesamt befinden sich die Ozeane derzeit in einem schlechten Zustand. Der Menschheit ist es eindeutig nicht gelungen, das marine Naturkapital nachhaltig zu nutzen und sicherzustellen, dass die Ozeane ihre Ökosystemleistungen auch weiterhin unbegrenzt erbringen können. Dennoch ist das Erkennen und die richtige Einschätzung einzelner Bedrohungen eine Voraussetzung für eine künftige nachhaltige Nutzung der Ozeane. Auf internationaler Ebene gibt es bereits Diskussionen und Initiativen, um eine weitere Verschlechterung der Lage der Ozeane und Meere zu verhindern. Welche Initiativen sind das und was tun die Staaten, um die langfristige Nachhaltigkeit der Meere zu fördern? Der Schutz der Ozeane muss weltweit oberste Priorität haben, und wir müssen unser Bewusstsein dafür schärfen.
 

Vortrag mit Harriet Harden-Davies

Im Jahr 2023 unternahmen die Vereinten Nationen einen historischen Schritt nach vorn, indem sie das BBNJ-Abkommen verabschiedeten – einen wegweisenden Vertrag zum Schutz des Lebens in den weiten, gemeinsam genutzten Gebieten unserer Ozeane. Dieses Abkommen, das sowohl die Hohe See als auch den tiefen Meeresboden umfasst, stärkt den globalen Rahmen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der marinen Biodiversität jenseits nationaler Grenzen, wo die Ökosysteme zunehmendem Druck ausgesetzt sind.
Doch die Verabschiedung ist erst der Anfang. Wie lässt sich dieses ehrgeizige Abkommen in konkrete Ergebnisse umsetzen? Welche Herausforderungen liegen vor uns, und welche Lösungen sind in greifbarer Nähe – insbesondere was den Aufbau der Kapazitäten betrifft, die für eine wirksame Umsetzung weltweit erforderlich sind?

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