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19:00 Uhr

Dealing in Distance

Performance|Abschlussabend

  • Masa Masa, Bali

  • Sprache Englisch, Indonesisch
  • Preis Freier Eintritt

Dealing in Distance © Goethe-Institut Indonesien und Maria Uthe

Dealing in Distance © Goethe-Institut Indonesien und Maria Uthe

Gambuh Masutasoma, Bumi Bajra, gruppentanz, 30 Minuten

Gambuh Masutasoma entstand als kreative Antwort auf die Kontinuität der klassischen Gambuh-Tradition, so wie sie im Dorf Budakeling, Kecamatan (Distrikt) Bebandem, Kabupaten (Regierungsbezirk) Karangasem entstanden ist. Das Dorf Budakeling bildet die wichtigste Inspirationsquelle für die Choreografen der Aufführung. Ausgangspunkt ist die Texttradition des Sutasoma, in der Praktiken der Toleranz behandelt werden, so wie sie sich in der harmonischen Beziehung zwischen der muslimischen Gemeinschaft des Dorfes Saren Jawa und der Bevölkerung von Budakeling widerspiegeln. Mit dieser Aufführung möchte Gambuh Masutasoma die Werte des indonesischen Staatsmottos Bhinneka Tunggal Ika („Einheit in der Vielfalt“) lebendig werden lassen.
Die Aufführung vereint klassische Gambuh-Elemente mit den Traditionen von Burdah und Rudat sowie dem Sufi-Tanz. Diese Zusammenführung unterschiedlicher künstlerischer Formen reflektiert Prozesse kultureller Akkulturation und betont zugleich die Bedeutung von Toleranz. Die zentrale Erzählung von Gambuh Masutasoma basiert auf dem Text Sutasoma, der die Botschaft vermittelt, dass Liebe und Toleranz kostbare Werte für die Verwirklichung eines friedvollen Lebens sind—eines „Himmels auf Erden“.

Choreografin: Ida Ayu Wayan Arya Satyani
Produktionsteam: Bumi Bajra

Bibingka (2026), Alvin Collantes, Solo-Tanztheater mit Drag-Performance, 50 Minuten

Bibingka (ein philippinischer Reiskuchen), die Drag-Persona von Alvin Collantes, stellt die Frage: Wer wird unterhalten, und zu welchem Preis? Als zartes Duett zwischen Künstler*in und Alter Ego untersucht das Stück die Arbeit philippinischer Migrant*innen im westlichen Dienstleistungs- und Unterhaltungssektor. Drag wird zur Überlebensstrategie, Freude zur Arbeit, der Körper zugleich Spektakel und Gefäß.

Die Performance verhandelt die komplexen Verbindungen zwischen Queerness und katholischem Einfluss sowie die Spannung zwischen Kapwa (geteilter Identität) und westlichem Individualismus.

DANKSAGUNG

Konzept, Choreografie, Regie & Performance: Alvin William Wuthrich Collantes
Künstlerische Assistenz: Ruben Mendo Mbese
Lichtdesign: Haesoo Eshu Jung
Dramaturgische Beratung: Nima Séne, Leander Ripchinsky
Medien: Gaia Bernabe-Belvis

Mit großzügiger Unterstützung von:
Sincerely Yours „The Philippines“ (Künstler*innenhaus Mousonturm), Performance Ecologies (Goethe-Institut Philippinen), Tanztage 2026 (Sophiensæle), Eisa Jocson und Francesca Casauay

Diese Arbeit ist den philippinischen migrantischen und diasporischen Communities in Berlin, den Queers und Drag Queens der Berliner Nachtkultur sowie meinen Eltern Bong & Queenie gewidmet.

Jam Session: Yang Jauh Mendekat, Yang Dekat Merapat, Gede Yogi Sukawiadnyana x Ni Komang Ayu Anantha Putri x Manik Sukadana

„Yang Jauh Mendekat, Yang Dekat Merapat“ ist eine Tanz- und Musiksession, die dazu einlädt, sich zu bewegen, Ausdruck zu finden und Verbundenheit zu feiern. Fließende Musik und freies Tanzen fungieren als verbindendes Medium und bringen Menschen zusammen, die Freude gemeinsam erleben möchten. Jeder Rhythmus, jede Bewegung formt eine kollektive Erfahrung, eine lebendige Gemeinschaft, in der jede Person ihren eigenen Raum für Begegnung und gemeinsames Erleben findet. Hier verliert räumliche Distanz ihre trennende Wirkung, und Nähe entsteht durch Musik, Tanz und Miteinander, ein Ort, an dem das Ferne näher rückt und das Nahe noch näher zusammenfindet.

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