KI verstehen und verantwortungsvoll gestalten

Künstliche Intelligenz verändert Branchen, Bildung und den Alltag in Südkorea – sie beeinflusst, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Doch ihre Entwicklung liegt oft in den Händen weniger mächtiger Unternehmen. Das wirft drängende Fragen auf: Wer gestaltet KI? Wer profitiert? Wer trägt die Risiken?

Report Shaping AI: Ethics, Power, Responsibility © Jooyoung Oh

Bestehende Systeme verstärken häufig Vorurteile in Bezug auf Geschlecht, soziale Herkunft und Kultur. Im Workshop Shaping AI: Ethics, Power, Responsibility haben wir die ethischen, sozialen, technischen und politischen Dimensionen von KI im koreanischen Kontext beleuchtet. Die Themen reichten von KI in Bildung, Medien und Institutionen bis hin zu Kunst – mit besonderem Fokus auf die Zukunft und den Aufbau ethischer Rahmenbedingungen für Koreas KI-Ökosystem. Der Workshop war zudem Teil einer Reihe von KI-Workshops, die auch in Deutschland, Brasilien, Südafrika und Indien in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stattfanden. 

Zentrale Fragen des Workshops waren u.a.:

  • Wie können wir Fairness, Transparenz und Verantwortlichkeit in KI-Systemen sicherstellen und gleichzeitig Gemeinschaften befähigen, eigene Datensätze zu erstellen und zu verwalten?
  • Wer kontrolliert KI – globale Tech-Giganten oder lokale Innovatoren – und was bedeutet das für Koreas digitale Souveränität?
  • Wie kann KI zu einer gemeinsamen kulturellen Ressource werden, die mit und für die Öffentlichkeit entsteht?
  • Welche Rollen spielen koreanische Entscheidungsträger*innen, Entwickler*innen und Bürger*innen bei der Entwicklung verantwortungsvoller KI, die demokratische Werte und kulturelle Normen widerspiegelt?
  • Welche Bildungs- und Rechtsrahmen sind nötig, damit auch nicht-technisch versierte Menschen schädliche KI-Komponenten verstehen, prüfen und ablehnen können?

Das Programm beinhaltete: Präsentationen, Diskussionen und interaktive Sessions mit führenden koreanischen KI-Forschenden, Ethik- und Gesellschaftswissenschaftler*Innen, Technologieexpert*innen und Künstler*innen.

Den ausführlichen Workshopreport finden Sie hier:

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