Interview mit der Architektin
Myoungwha Paik
Bitte stellen Sie IWMW Studio und sich selbst kurz vor.
Hallo, mein Name ist Myoungwha Paik. Das „MW“ in IWMW steht für mich. Meine ältere Schwester Inwha, deren Initialen „IW“ Teil unseres Firmennamens sind, lebt derzeit in Berlin. Da wir Schwestern sind, werden wir oft gefragt, ob wir Zwillinge seien, aber tatsächlich liegen zwei Jahre zwischen uns.
Inwha Paik (links) und Myoungwha Paik (rechts) | © private
Wir haben beide im Bereich Architektur gearbeitet, allerdings unabhängig voneinander. Als wir zufällig beide gleichzeitig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten waren, beschlossen wir, IWMW zu gründen. Wir erhielten ein interessantes Projektangebot, sprachen darüber und fanden, dass es ganz natürlich sei, gemeinsam ein Büro aufzubauen. Unser Ziel war es, Räume zu schaffen, die kleine Veränderungen und neue Erfahrungen in den Alltag bringen. Mit dieser gemeinsamen Vision führen wir IWMW bis heute.
Ihre ältere Schwester Inwha lebt derzeit in Berlin, während Sie, Myoungwha, in Malli-dong in Seoul wohnen. Mich interessiert, wie Sie ein gemeinsames Architekturbüro zwischen zwei so unterschiedlichen Städten führen. Wie organisieren Sie die tägliche Projektarbeit?
Meine Schwester und ich hatten bereits sieben oder acht Jahre eng zusammengearbeitet, bevor sie nach Deutschland zog. Vor zwei Jahren ging sie nach Berlin. Ehrlich gesagt wusste ich zunächst nicht, wie wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen sollten, zumal wir gerade einen Wettbewerb gewonnen hatten und kurz davorstanden, ein großes Projekt zu starten.
Als wir dann tatsächlich so arbeiteten, stellten wir jedoch fest, dass die räumliche Distanz oft sogar von Vorteil war. Durch die Zeitverschiebung zwischen Seoul und Berlin konnte ich meine Arbeit gewissermaßen an meine Schwester „weiterreichen“, sodass unser Büro praktisch rund um die Uhr arbeiten konnte.
Wenn ich beispielsweise in Seoul Besprechungen mit Partnern oder externen Dienstleistern hatte, bereitete meine Schwester anschließend die nötigen Unterlagen vor und führte die Arbeit auf Basis dieser Informationen weiter. So entstand ein Arbeitsablauf, bei dem unsere Aufgaben nahtlos ineinander übergingen und das Projekt kontinuierlich vorankam.
Im Laufe unserer Zusammenarbeit haben wir festgestellt, dass wir die räumliche Distanz und die Zeitverschiebung nutzen konnten, um unsere jeweiligen Rollen sogar auszuweiten.
Ich übernahm vor allem Aufgaben, bei denen physische Präsenz erforderlich war, etwa Baustellenbesuche oder externe Termine. Gleichzeitig informierte ich meine Schwester kontinuierlich über Entwicklungen und Veränderungen. Wir bemühten uns, stets auf dem gleichen Stand zu bleiben, indem wir den Projektfortschritt regelmäßig gemeinsam überprüften und notwendige Anpassungen gemeinsam besprachen.
Dass dieses Modell funktioniert, liegt, glaube ich, daran, dass wir über viele Jahre hinweg eine natürliche Vertrautheit entwickelt haben. Man könnte sagen, dass unsere Denkweise in Bezug auf Projekte inzwischen synchronisiert ist. Oft reichen bereits Baupläne oder Fotos von einer Baustelle aus, damit wir intuitiv verstehen, in welche Richtung sich ein Projekt entwickelt und welche nächsten Schritte erforderlich sind.
Im Moment ist die Situation etwas herausfordernder, weil meine Schwester vor Kurzem ein Kind bekommen hat. Dennoch reist sie weiterhin nach Korea, um wichtige Projekte vor Ort zu überprüfen, und wir arbeiten nach Möglichkeit weiterhin eng zusammen.
Mein erster Besuch in Berlin liegt etwa zehn Jahre zurück. Ich hatte gerade meine vorherige Stelle verlassen und wollte einige Zeit im Ausland leben, bevor ich etwas Neues begann. Ich zog mehrere Städte in Betracht, entschied mich aber schließlich für Berlin, weil die Stadt damals zu den lebendigsten Orten Europas gehörte. Die Mieten und Lebenshaltungskosten waren vergleichsweise günstig, und die Atmosphäre zog junge Kreative aus aller Welt an. Berlin wirkte auf mich wie eine Stadt, die offen für Menschen von außerhalb ist, und ich dachte: „Hier werde ich mich wohlfühlen.“
Zufälligerweise lebten damals auch meine Schwester und mein Schwager in Berlin. Mein Schwager hatte eine Stelle in einem lokalen Architekturbüro gefunden, und meine Schwester bereitete sich nach ihrem Auslandsstudium auf die Rückkehr nach Korea vor. Doch etwa ein oder zwei Monate nach meiner Ankunft bekam ich aus Korea die Anfrage, ein Haus zu entwerfen. Da es viel Aufwand gekostet hatte, ein sechsmonatiges Visum zu erhalten, wollte ich die Zeit in Berlin vollständig nutzen und bat darum, noch etwas zu warten. Nach meiner Rückkehr nach Korea gründete ich dann gemeinsam mit meiner Schwester IWMW.
Besonders gern mochte ich Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Mich beeindruckte die Art, wie sich alte Gebäude und Wohnräume ganz natürlich miteinander verbanden und wie Geschäfte sowie kulturelle Einrichtungen harmonisch darin eingebettet waren. Da ich Schreibwarengeschäfte liebe, besuchte ich oft Modulor. Auch die nahegelegene KÖNIG GALERIE habe ich sehr gern besucht. Die Atmosphäre dieser Viertel ist mir bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben.
Gab es neben Berlin weitere Städte oder Orte in Europa, die Sie architektonisch besonders beeindruckt haben?
Es gibt viele Städte neben Berlin, die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Besonders Wien in Österreich ist eine Stadt, die ich bis heute sehr liebe.
Es war faszinierend, bedeutende Werke von Architekten wie Otto Wagner oder Josef Hoffmann sowie die Architektur der Wiener Secession unmittelbar erleben zu können, die die Entwicklung der modernen Architektur entscheidend geprägt hat. Ebenso beeindruckte mich die Erkenntnis, dass architektonische Experimente, die damals als äußerst innovativ galten, heute in gewisser Weise als neue Trends wieder auftauchen. Deshalb denke ich auch heute noch, dass Wien eine Stadt ist, von der wir sehr viel lernen können.
Ich mag außerdem Portugal sehr. Vor vier Jahren reiste ich gemeinsam mit meiner Mutter nach Lissabon und Porto. Wenn ich an Orte denke, die ich gerne noch einmal besuchen würde, kommen mir diese beiden Städte als Erstes in den Sinn.
Ich finde, dass es gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Berlin und Huam-dong gibt. Gleichzeitig wird in Huam-dong derzeit intensiv über wohnungsbauorientierte Neubebauung mit Apartmentkomplexen diskutiert. Manche Bereiche sind bereits als Sanierungsgebiete ausgewiesen, andere sollen neu in solche Pläne aufgenommen werden. Persönlich bedauere ich diese Entwicklung sehr.
Ich glaube, dass gerade die steilen Hänge und das dichte Netz kleiner Gassen den besonderen Reiz von Huam-dong ausmachen. Deshalb empfinde ich es als etwas erzwungen, wenn man dort ohne ausreichende Berücksichtigung von Topografie und Kontext lediglich die standardisierten, vertikalen Strukturen großer Apartmentanlagen einfügt.
In Berlin sieht man oft einen anderen Umgang mit Stadterneuerung. Anstatt große Gebiete auf einmal abzureißen und völlig neu zu gestalten, erfolgen Veränderungen schrittweise. Selbst wenn Neubauten entstehen, wird darauf geachtet, dass sie sich natürlich in die bestehende Bebauung und die Umgebung einfügen. Ich hoffe, dass auch Huam-dong seine Gassen und kleinteiligen Wohnstrukturen bewahren kann, anstatt vollständig durch großflächige Apartmentanlagen ersetzt zu werden. Ich wünsche mir eine sorgfältigere und schrittweise Form der Erneuerung, die den gegenwärtigen Charakter und die Atmosphäre des Viertels nicht zerstört.
Da in Korea der Vermögenswert einer Immobilie oft wichtiger erscheint als ihre tatsächliche Nutzung, betrachten manche Menschen den Erhalt niedrig bebauter Wohngebiete in zentralen Lagen wie Huam-dong als ineffizient.
Huam-dong konnte seinen Charakter als niedrig bebautes Wohnviertel bislang bewahren, weil aufgrund seiner Ausweisung als Naturschutz- beziehungsweise Grünzone Höhenbeschränkungen gelten. Dennoch bin ich sehr besorgt über die Möglichkeit, dass dort künftig verstärkt Apartmentprojekte realisiert werden könnten.
Gibt es europäische, insbesondere deutsche Künstlerinnen oder Architektinnen, die Ihre Arbeit beeinflusst haben?
Besonders interessant finde ich die Arbeiten von Arno Brandlhuber. Als ich die KÖNIG GALERIE in Berlin zum ersten Mal besuchte, war ich sehr beeindruckt. Es faszinierte mich, wie er eine bestehende Kirche in einen Ausstellungsraum verwandelt hat. Dabei bewahrte er die Identität der ursprünglichen Architektur und interpretierte sie zugleich als eine neue Art von Raum.
Die Arbeiten von Arno Brandlhuber gehen über die bloße Erhaltung bestehender Gebäude hinaus, ohne jedoch vollständig neue Gebäude zu schaffen. Er respektiert die Struktur und den Rahmen des ursprünglichen Bauwerks und ergänzt sie um seine eigene architektonische Sprache, wodurch neue Möglichkeiten entstehen. Diese Herangehensweise, bei der Spuren der Vergangenheit und zeitgenössische Eingriffe nebeneinander bestehen können, hat mich stark inspiriert.
Vor Kurzem habe ich an einem Umbauprojekt für ein altes Haus in der Wonhyo Street gearbeitet. Das Gebäude befand sich in einem Sanierungsgebiet, und mich zogen sofort die sichtbaren Spuren der Zeit an. Ziel des Projekts war es, einen neuen Raum zu schaffen und gleichzeitig möglichst viel von der ursprünglichen Atmosphäre zu erhalten. In dieser Vorgehensweise erkannte ich viele Parallelen zu dem zuvor erwähnten Ansatz von Arno Brandlhuber.
Auch bei diesem Projekt entschied ich mich dafür, die bestehende Struktur zu bewahren und den neuen Raum darum herum aufzubauen, anstatt das Haus vollständig abzureißen und neu zu beginnen. Mir war es wichtiger, einen Ort zu schaffen, der sich natürlich in die Nachbarschaft einfügt, als ein Gebäude zu errichten, das losgelöst von seiner Umgebung wirkt. Ursprünglich wollte die Bauherrschaft selbst darin wohnen, inzwischen wird das Haus meines Wissens als Airbnb genutzt. Obwohl die Sanierung so umfassend war, dass das Gebäude fast wie ein Neubau wirkt, habe ich mich bemüht, die Atmosphäre und die Erinnerungen des ursprünglichen Hauses zu bewahren.
Vielleicht, weil ich die Geschichte hinter dem Projekt kenne, habe ich dort eine deutlich deutsche Atmosphäre gespürt. Lineare Formen, rechteckige Kompositionen, ausgewogene Proportionen und eine ruhige Farbpalette in Grau- und Naturtönen kamen mir unmittelbar in den Sinn. Deutsche Architektur legt häufig Wert auf gerade Linien und einfache Formen statt auf geschwungene Konturen und bevorzugt zurückhaltende Farben. Diese Ästhetik gefällt mir persönlich sehr. Dass sich hinter dem Gebäude eine Kirche befindet, verstärkte dieses Gefühl zusätzlich.
Außerdem möchte ich über ein Projekt sprechen, das ich in Berlin gesehen habe und das einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, obwohl ich selbst nicht daran beteiligt war. Es handelte sich um ein Co-Housing-Projekt namens „R50“, das sich grundlegend von herkömmlichen Wohnungsbauprojekten unterschied. Künftige Bewohnerinnen waren von Anfang an in den Prozess eingebunden. Menschen, die bewusst in diesem Viertel leben wollten, schlossen sich zunächst als Gemeinschaft zusammen und entwickelten dann gemeinsam mit den Architektinnen das Projekt. Anders als üblich ging der Entwurf nicht allein von den Architektinnen aus; vielmehr wurden die künftigen Nutzerinnen selbst von Beginn an zu zentralen Akteur*innen des Projekts.
Dieser Prozess dauerte naturgemäß lange. Soweit ich weiß, vergingen vom Grundstückserwerb bis zum Einzug etwa fünf Jahre. Diese lange Zeit ermöglichte jedoch eine wesentlich intensivere Auseinandersetzung mit dem Raum.
Die Bewohnerinnen diskutierten gemeinsam sogar kleinste Details, etwa ob auf jeder Etage gemeinschaftlich genutzte Lagerräume entstehen sollten oder lieber ein großer Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss. Materialien, Gemeinschaftsflächen und deren spätere Nutzung wurden zusammen mit den Architektinnen entwickelt und abgestimmt. Vermutlich unterscheiden sich deshalb sogar die Grundrisse innerhalb desselben Gebäudes leicht voneinander. Menschen leben unterschiedlich, und Familien verändern sich im Laufe der Zeit. Kinder werden geboren und benötigen zusätzliche Zimmer; später ziehen sie vielleicht aus, sodass weniger Platz benötigt wird. Um auf solche Veränderungen reagieren zu können, wurden Konstruktionen und Materialien gewählt, die Anpassungen im Inneren relativ einfach ermöglichen. Das Projekt R50 zeigte eindrucksvoll, wie Architektur durch die Menschen gestaltet werden kann, die später darin leben. Bis heute gilt es als eines der bekanntesten Beispiele für gelungenes Co-Housing in Berlin.
Architektinnen werden in Europa zunehmend sichtbarer und aktiver. Da Sie gemeinsam mit Ihrer Schwester in diesem Beruf arbeiten, interessiert mich Ihre Perspektive als Frau im Architekturberuf.
Tatsächlich werde ich viel häufiger gefragt: „Haben Sie Schwierigkeiten auf Baustellen, weil Sie eine Frau sind?“ als: „Welche besonderen Stärken bringen Sie als Architektin mit?“ (lacht). Viele Menschen scheinen Baustellen noch immer als männlich geprägten Bereich wahrzunehmen. Es gibt nach wie vor Leute, die bezweifeln, dass Frauen Aufgaben wie Bauleitung oder die Koordination mit Baufirmen übernehmen können.
Die Realität des Architekturberufs sieht jedoch etwas anders aus. Gerade in Beratungs- und Abstimmungsprozessen kann es durchaus hilfreich sein, als Frau zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass das Zusammenführen unterschiedlicher Meinungen, das Respektieren verschiedener Perspektiven und das Finden gemeinsamer Lösungen sehr gut zu meiner Arbeitsweise passen. Vor allem macht es mir Mut, dass heute immer mehr Menschen die Architektur selbst beurteilen und nicht das Geschlecht der Person dahinter. Schließlich entwirft eine Architektin Räume, sie baut das Haus nicht eigenhändig. Dennoch begegnet man noch immer der Skepsis, ob eine Frau auf der Baustelle ausreichend Gehör findet. Glücklicherweise verändert sich diese Haltung allmählich, und durch die Zusammenarbeit mit großartigen Menschen denke ich selbst kaum noch über solche Grenzen nach.
Welche Art von Projekt würden Sie beide in Zukunft gerne verwirklichen?
Als ich in Berlin war, haben meine Schwester und ich oft darüber gesprochen, eines Tages gemeinsam ein Haus zu bauen. Wir wissen zwar noch nicht, wo wir später leben werden, aber es gibt ein bestimmtes Projekt, das wir unbedingt gemeinsam umsetzen möchten.
Besonders interessiert uns das Thema Co-Living. Über bekannte Wohnformen wie Apartments oder Villen hinaus möchten wir neue Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens entwickeln. Inspiriert von den Co-Living-Projekten, die wir in Berlin gesehen haben, möchten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen mit ähnlichen Interessen gemeinsam Raum gestalten und ein Zuhause schaffen, das sich mit der Zeit weiterentwickeln kann.
Im Moment ist das noch eher ein Traum. Aber es ist ein Projekt, das wir eines Tages unbedingt realisieren möchten, wenn wir weitere Erfahrungen gesammelt und auch die nötigen finanziellen Mittel aufgebaut haben.
Ich glaube, dass Malli-dong, Huam-dong und Haebangchon innerhalb Seouls eine ganz besondere Geschichte besitzen. In jedem alten Haus, jeder Gasse und jedem Geschäft haben sich verschiedene Zeitschichten abgelagert. Diese Orte tragen die Geschichte der Stadt in sich. Ich hoffe, dass selbst Menschen, die zum ersten Mal dorthin kommen, beim Spaziergang durch die alten Häuser und Gassen ganz natürlich etwas von der Zeitgeschichte Seouls spüren können.
Erneuerung und Entwicklung sind notwendig, aber ich wünsche mir, dass die Erinnerungen und Landschaften, die diese Viertel einzigartig machen, erhalten bleiben. Ich hoffe, dass mehr Menschen diesen Wert erkennen und sich dafür einsetzen, ihn zu schützen.
Und zum Schluss noch eine Bonusfrage: Man hört, dass Sie das Goethe-Institut Korea am Hang des Namsan recht häufig besuchen. Welche Bedeutung hat dieser Ort für Sie?
Für mich fühlt es sich nicht wie eine formelle „Institution“ an. Vielmehr ist es ein kultureller Ort, an dem Menschen ganz selbstverständlich ein- und ausgehen können. Dort gibt es Ausstellungen, Workshops und verschiedenste andere Programme, weshalb ich immer wieder gern vorbeikomme.
Besonders mag ich die Bibliothek, die direkt von der Sowol-gil aus zugänglich ist. Ich habe sie oft genutzt, vor allem wegen ihrer umfangreichen Sammlung an Büchern über Architektur und Fotografie. Ich halte es für sehr bedeutend, dass das Goethe-Institut über einen langen Zeitraum hinweg konsequent eine solche kulturelle Rolle wahrgenommen hat, die staatliche oder öffentliche Einrichtungen oft nur schwer erfüllen können.
Auch die Räumlichkeiten selbst finde ich äußerst attraktiv. Die Innenräume mit ihren europäischen Möbeln haben bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Selbst in kleinen Details lässt sich ein typisch deutscher Gestaltungsansatz erkennen, und genau das macht für mich einen großen Teil des Charmes dieses Ortes aus.
Projekt Planung & Interview: Sohee Shin
Künstlerin: Myounghwa Paik
Bilder& SNS-Shorts: Yoonjung Daw
Deutsche Übersetzung: Leslie Klatte
Englische Übersetzung: Star Korea AG