Nebenan
Portraitserie

Nebenan Huam-dong x Goethe-Institut © Novemberstudio/Jungjae Park

Seit fast 60 Jahren gehört das Goethe-Institut Korea zum kulturellen Leben am Namsan in Seoul. Mit einer neuen Porträtserie rückt das Institut nun Künstler*innen aus der direkten Nachbarschaft in den Mittelpunkt. In den kleinen Straßen am Fuß des Namsan und in ihren individuell gestalteten Ateliers öffnen international arbeitende Künstler*innen ihre Türen und geben persönliche Einblicke in ihre kreativen Arbeitswelten. Die Serie zeichnet ein lebendiges und vielseitiges Bild der zeitgenössischen Kunstszene in Korea – geprägt von einzigartigen Räumen, starken Ideen und inspirierenden Perspektiven.
  • Im Interview mit Medienkünstlerin Vakki

    Während ihres Studiums in den Niederlanden wurde die ZERO‑Retrospektive im Stedelijk Museum für Vakki zu einem entscheidenden sinnlichen Wendepunkt. Die radikale Haltung der ZERO‑Künstler*innen – Licht, Raum, Wiederholung und Vibration zu einer eigenen Formensprache zu verdichten – bildet bis heute einen wichtigen Ausgangspunkt ihres Schaffens. Von ihrem Atelier am Namsan aus entwickelt Vakki Installationen, in denen geometrische Strukturen, Rhythmus und Energieflüsse aufeinandertreffen und Momente erzeugen, in denen Zeit und Raum miteinander verschmelzen. Im Interview gibt sie Einblick in ihre künstlerische Welt – und zeigt, wie ihre Erfahrungen in Europa und das Erbe der deutschen ZERO‑Gruppe in eine zeitgenössische visuelle Sprache einfließen.

    VAKKI © Leslie Klatte © Leslie Klatte

  • Im Interview mit Collage-Künstlerin Ga-Ae

    Ihr Aufenthalt in Belgien dauerte nur etwas über ein Jahr – und doch hallen die Eindrücke dieser Zeit bis heute in Ga-Aes Collagen nach. Seit ihrer Rückkehr nach Korea und der Geburt ihres Kindes beschäftigt sich die Künstlerin intensiv mit den feinen Grenzen zwischen Fürsorge und Arbeit. Wir besuchten Ga-Ae in ihrem lichtdurchfluteten Dachatelier mit Blick auf den Namsan, wo sie täglich an ihren analogen Collagen arbeitet – sorgfältig, Schicht für Schicht, aus Papier und mit der Schere in der Hand. Entdecken Sie die Arbeitswelt einer Künstlerin, die statt des Computers lieber Papier und Schere in den Händen hält – und in das Atelier, in dem sie ihre Tage verbringt. 

    Gaae Interview © Leslie Klatte © Leslie Klatte

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