Belletristik
Laiškas tėvui
Franz Kafka
Franz Kafka litt zeitlebens am schwierigen Verhältnis zu seinem Vater, der ihm übermächtig und unnahbar erschien. Er vertrat in vielen Dingen andere Ansichten als sein Sohn, vor allem was die Heiratspläne 1919 von Franz mit der Sekretärin Julie Wohryzek betraf. Die Hochzeit kam nie zustande. Kurz darauf verfasste Franz Kafka einen knapp über 100 Seiten langen Brief an seinen Vater, in dem er seine Sicht auf die Vater-Sohn-Beziehung schildert. Der Brief hat seinen Empfänger allerdings nie erreicht und wurde erst nach Kafkas Tod veröffentlicht.
Deutscher Originaltitel
Deutsch
Maribor, Piper Verlag 1960
71 Seiten