Julian Faulhaber: Ideal Spaces
Goethe-Galerie Vilnius

  • Julian Faulhaber. Ideal Spaces Foto: Arnas Anskaitis

  • Julian Faulhaber. Ideal Spaces Foto: Arnas Anskaitis

  • Julian Faulhaber. Ideal Spaces Foto: Arnas Anskaitis

Das Goethe-Institut Vilnius hat seine Räumlichkeiten verändert und beginnt 2020 mit einem eigenen Galerienprogramm. Den Auftakt macht der in Würzburg geborene und in Berlin lebende Fotograf Julian Faulhaber.

Sieht man Julian Faulhabers oft großformatige Fotografien, so fragt man sich, was mit ihnen nicht stimmt – zu perfekt sind die Proportionen, zu makellos die Fassaden. Doch es handelt sich gerade nicht um digital aufpolierte Studio-Aufnahmen, sondern um vorgefundene Räume. Die Abwesenheit von menschlichen Spuren sagt etwas über die Räume aus, nämlich dass sie nicht allein für die Benutzung geschaffen sind. Julian Faulhaber dekonstruiert gleichermaßen die Regeln der Architektur wie der Fotografie, indem er zeigt, wie beide zusammenwirken an der Konstruktion einer Wirklichkeit, die sehr gut auch ohne den Menschen auskommt.

Faulhaber arbeitet u.a. für das NY Times Magazine und den New Yorker.
 

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