Film Lebenszeichen

Lebenszeichen Foto (Ausschnitt): © Werner Herzog Film

Di, 01.10.2019

Litauische M. Mazvydas Nationalbibliothek

Gedimino pr. 51
Vilnius

2. Teil des Filmprogramms „Die Welten des Werner Herzog“

Deutschland, 1967/68, 87 Min., 35 mm, s/w
Idee, Buch und Regie: Werner Herzog
Kamera: Thomas Mauch
Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus
Ton: Herbert Prasch
Musik: Stavros Xarchakos
Darsteller: Peter Brogle, Wolfgang Reichmann, Athina Zacharopoulou, Wolfgang von Ungern-Sternberg

In Originalsprache mit litauischen Untertiteln

Werner Herzogs Spielfilmdebüt erzählt die Geschichte von Stroszek, einem verletzten Fallschirmspringer während des zweiten Weltkriegs, der zur Genesung auf eine verlassene Hafenfestung auf der griechischen Insel Kos geschickt wird. Die einzige Aufgabe für ihn, seine Frau Nora und zwei weitere Wehrmachtsoldaten ist es ein verlassenes Waffendepot zu bewachen, das sich in der Festung befindet. Der Alltag auf der Insel ist von Langeweile geprägt. Man merkt der Gruppe an, dass ihnen die Untätigkeit sehr zu schaffen macht, doch Stroszek scheint von der Situation am meisten mitgenommen zu sein. Seine mentale Stabilität bröckelt, bis er eines Tages durchdreht: Er versteckt sich in der Festung und droht, das Munitionslager zu sprengen.

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