Verschwindende Wand

Blick durch die „Verschwindende Wand“ mit einigen Zitaten Foto (Ausschnitt): © Natalia Cheban

Die interaktive Kunstinstallation die Verschwindende Wand besteht aus ca. 6.000 Holzklötzen, die mit verschiedenen Sprüchen in Originalsprache und ihren Übersetzungen ins Deutsche und Spanische bedruckt sind. Die interaktive Kunstinstallation verbindet Zitate aus der europäischen und zum ersten Mal auch aus der mexikanischen Hoch- und Popkultur.

Interaktive Botschaften über die Grenzen Europas hinaus

Die Holzklötzchen werden in ein transparentes Plexiglasgitter eingesetzt und die Besucher*innen haben die Möglichkeit die Klötze aus der Wand herauszunehmen und zu lesen. Jede*r Besucher*in der Kunstinstallation darf sein Lieblingszitat mit nach Hause nehmen. Die Besucher*innen sind somit Teil des Projekts und behalten ein Zitat, welches sie weiter begleiten kann.

Zurück bleibt nur noch das Plexiglas und die Wand verschwindet mit der Zeit. Das allmähliche Verschwinden symbolisiert, dass wir nicht nur physische Wände, sondern auch die Wände, die wir in unseren Köpfen errichten, überwinden und verschwinden lassen können.

Die Wand wurde bereits in 17 Orten in Europa gezeigt. Von Danzig bis Madrid, von Nikosia bis Belfast reichen die Städte, in denen das Goethe-Institut die interaktive Installation bereits kuratiert hat. Nun feiert sie ihr Debüt in Mexiko-Stadt. Das Goethe-Institut Mexiko als erster außereuropäischer Standort stellt eine Verbindung zwischen dem europäischen und mexikanischen Sprachraum dar.
 

  • Verschwindende Wand 01 Foto: © Goethe-Institut Mexiko/Margaretha Weckenbrock

  • Verschwindende Wand 02 Foto: © Goethe-Institut Mexiko/Margaretha Weckenbrock

  • Verschwindende Wand 03 Foto: © Goethe-Institut Mexiko/Margaretha Weckenbrock

  • Verschwindende Wand 04 Foto: © Goethe-Institut Mexiko/Margaretha Weckenbrock

 

Kábe’ ndi vaná’í úrir rínkha’ míndehgún, vaná’í ndi káne urí úza’ kibí’e rínkha’ míndehr.

Tal como todos los seres humanos somos iguales, todas las lenguas también lo son.

So wie wir Menschen gleich sind, sind es auch alle Sprachen.

Aus der indigenen Sprache chichimeca Jonaz

Über das Projekt

Die Idee der Verschwindenden Wand stammt von Maria Yablonina, aus einem vom Goethe-Institut iniitierten Workshop unter der Leitung des Architekten Werner Sobek. Das Projekt soll die sprachliche Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar(er) machen, auch über die europäische Grenzen hinaus.

Die Verschwindende Wand ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020.

Kontakt

Margaretha Weckenbrock
Koordination Kulturprogramm (Bildende Kunst)
margaretha.weckenbrock@goethe.de


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