Hao Zhou | Deutschland, USA | 2025 | 22 Min. | Dokumentarfilm | Chinesisch
ÜBER DEN FILM
Kann ein Familienritual den „Geist eines Mädchens“ aus einem queeren Körper vertreiben? Hao Zhou begleitet deren Eltern im Südwesten Chinas, die auf Exorzismen und traditionelle Medizin zurückgreifen, weil sie überzeugt sind, dass Hao Zhous Identität auf spirituelle Besessenheit zurückzuführen sei. Ein intimes und eindringliches Porträt über den schmerzhaften Zusammenprall von familiärer Zuneigung und Tradition.
Nichtbinäre*r Filmemacher*in und Künstler*in mit Schwerpunkt auf queeren und feministischen Erzählungen in Randregionen. Als Teilnehmer*in der Berlinale Talents arbeitet Hao Zhou sowohl im Spiel- als auch im Dokumentarfilm. Zu den bekanntesten Werken zählen der Langfilm The Night (2014) und der Kurzfilm Korrigiert mich, wenn ich mich irre (2025). Die Arbeiten wurden unter anderem bei der Berlinale, in Locarno, Rotterdam, bei SXSW, Hot Docs, Clermont-Ferrand und Oberhausen gezeigt.