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17:00 Uhr

Fuchs im Bau

Europäisches Filmfestival 2022|Regie: Arman T. Riahi 2020, Farbe, 100 min, Österreich

Fox in hole Europäisches Filmfestival 2022

Fox in hole ???

Arman T. Riahi wurde im Iran geboren und wuchs in Wien, Österreich, auf, wo er als Teenager seine ersten Kurzfilme drehte. Er studierte Medientechnik und arbeitete als Grafikdesigner in London und Wien. Seit 2005 ist Riahi als Regisseur und Drehbuchautor tätig. 

Sein Dokumentarfilm "Schwarzkopf" (2011) eröffnete den Dokumentarfilmwettbewerb beim 17. Sarajevo Film Festival, gewann den Publikumspreis beim Diagonale Austrian Film Festival und den Spezialpreis der Jury bei den Docudays Beirut International Documentary Film Festival. Sein zweiter Dokumentarfilm Everyday Rebellion (2014), bei dem er gemeinsam mit seinem Bruder Arash Regie führte, wurde auf mehr als 60 internationalen Filmfestivals und Veranstaltungen gezeigt.

Riahis erster Spielfilm, die Komödie "The Migrumpies", gewann den Publikumspreis in Nashville und Saarbrücken sowie den ROMY Award für das beste Drehbuch. Er war auch einer der erfolgreichsten österreichischen Spielfilme des Jahres 2017.  

Sein Film "Fox in a hole" wurde 2020 auf dem Internationalen Filmfestival Warschau uraufgeführt. Der Film wurde auf mehreren Filmfestivals und Filmveranstaltungen in der ganzen Welt gezeigt und wurde von Publikum und Kritikern gut aufgenommen und erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen. Hier sind einige von ihnen:

Max Ophüls-Preis für die beste Regie und das beste Drehbuch. 
-Auszeichnung als beste Schauspielerin bei den Deutschen Schauspielpreisen
-Goldener Olivenbaum-Preis -Cristina Soldano-Preis für den besten Film
-Goldener Biber-Preis für den besten Film bei den Internationalen Filmfestspielen Biberach  


Der ehrgeizige Gymnasiallehrer Hannes Fuchs (39) wird zusammen mit der erfahrenen Gefängnislehrerin Elisabeth Berger (60) an eine Wiener Gefängnisschule versetzt, wo er mit seinen unkonventionellen Methoden nicht nur die Insassen, sondern auch die Wärter beschäftigt und aufmerksam macht. Für Weber, den Leiter der Jugendstrafanstalt, sind Berger und ihr Kunstunterricht ein Ärgernis und er ist überzeugt, dass sie ein Sicherheitsrisiko darstellt. Doch für Berger ist der Kunstunterricht besonders wichtig, denn das Malen beruhigt selbst die härtesten Häftlinge. Andererseits zwingt diese neue Aufgabe Fuchs, sich seiner größten Angst zu stellen, die von der geheimnisvollen und verschlossenen Insassin Samira (16) ausgelöst wird.