„Lyrik in Bewegung“ 1. Iberisches Lyrikfestival

Lyrik im Gespräch © Goethe-Institut

Am 21. Mai 2021 fand das erste Iberische Lyrikfestival online statt, ins Leben gerufen und organisiert von den Goethe-Instituten Barcelona, Lissabon und Madrid. Fast 100 Schülerinnen und Schüler und Studierende aus 15 Schulen und zwei Universitäten der iberischen Halbinsel beteiligten sich daran.

Mit den insgesamt 39 sehr originellen und abwechslungsreichen Beiträgen der Deutschlernenden bot sich ein buntes Bild des kreativen und performativen Umgangs mit deutschsprachiger Lyrik: Neben mehreren unterschiedlichen Varianten des klassischen „Erlkönig“ (J. W. v. Goethe) gab es Beiträge mit konkreter Poesie, Dada bis hin zu Gedichten von Bertolt Brecht. Die Teilnehmenden stellten auch ihre Kreativität in der Umsetzung der lyrischen Texte unter Beweis. So entstanden wunderschöne Zeichnungen, Inszenierungen, Collagen, Stop-Motion-Videos und weitere Formate.

Die beiden Musiker der Indie-Rock-Band „Fotos“, Deniz Erarslan und Tom Heßler führten durch das Programm und spielten auch drei ihrer Songs: „Giganten“, „Mauer“ und „Ritt“.

Am Ende wurden per Publikumsvoting drei Gewinnergruppen ermittelt. Der dritte Preis ging an die Gruppe der Schülerinnen der Dr. Jorge Correia-Schule aus Tavira mit einer filmischen Umsetzung des Gedichts Glück der Liebe“ von Charlotte von Ahlefeld. Den zweiten Platz belegten Héctor und Andrés von der IES Ramiro de Maeztu in Madrid mit ihrer originellen Inszenierung des Gedichts „Das große Lalula“ von Christian Morgenstern. Die meisten Stimmen erhielt eine weitere Gruppe der IES Ramiro de Maeztu (Madrid) mit einer Inszenierung des Gedichts „Klatsch am Sonntagmorgen“ von Horst Bienek und erreichte damit den ersten Platz.

Hier können Sie sowohl die Siegerbeiträge sehen als auch in einem kleinen Best-of-Video einige Highlights des Festivals erleben!

Copyright: Goethe-Institut
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