28.04.2018, 19:00 Uhr
Hochwasser
Tanz|Eine Tanzaufführung zum körperlichen Verhalten in Gruppen und Menschenmengen
-
Matosinhos, Matosinhos
- Preis 7,50 €
Am 28. April um 19:00 Uhr präsentiert das Festival Dias da Dança im Teatro Constantino Nery in Matosinhos das Stück Hochwasser der portugiesischen Choreographin und Tänzerin Luisa Saraiva.
Das Handeln von Menschenmassen birgt das Potenzial zur Panik. Welchen Dynamiken folgt die Zusammenrottung, Bewegung und erneute Auflösung von Menschenmengen? Entscheidungsprozesse des Einzelnen werden von den äußeren Bedingungen mitgerissen, das potenzielle Risiko und die Notwendigkeit, sich zu verhalten oder einzugreifen, prallen aufeinander. In diesem Widerspruch lässt Luísa Saraiva ein Handlungsfeld entstehen. Dabei tastet sie sich an soziologische Konzepte wie Fragen des kollektiven, aber auch selbstbezogenen Handelns heran und fragt nach der Notwendigkeit, sich selbst und andere zu schützen. Ausgangspunkt für die erste abendfüllende Choreografie von Luísa Saraiva ist die Dynamik des Hochwassers, als Übersetzung des portugiesischen Begriffs „Enchente“, der überbordende Situationen beschreibt: Aus der Betrachtung von Entgleisungen entwickelt Luísa Saraiva Bewegungsmuster und choreografische Situationen, die die Linien zwischen Protest, Party, Katastrophe und Erregungszuständen verschwimmen lassen. Gemeinsam mit anderen Performerinnen und Performern erforscht sie darin verborgene Entscheidungsmuster und Reaktionsschemen, die potenziell Risiken bergen.
Eine Produktion von Luísa Saraiva, koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Teatro Municipal do Porto, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Fundação GDA, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Goethe-Institut Portugal.
Das Handeln von Menschenmassen birgt das Potenzial zur Panik. Welchen Dynamiken folgt die Zusammenrottung, Bewegung und erneute Auflösung von Menschenmengen? Entscheidungsprozesse des Einzelnen werden von den äußeren Bedingungen mitgerissen, das potenzielle Risiko und die Notwendigkeit, sich zu verhalten oder einzugreifen, prallen aufeinander. In diesem Widerspruch lässt Luísa Saraiva ein Handlungsfeld entstehen. Dabei tastet sie sich an soziologische Konzepte wie Fragen des kollektiven, aber auch selbstbezogenen Handelns heran und fragt nach der Notwendigkeit, sich selbst und andere zu schützen. Ausgangspunkt für die erste abendfüllende Choreografie von Luísa Saraiva ist die Dynamik des Hochwassers, als Übersetzung des portugiesischen Begriffs „Enchente“, der überbordende Situationen beschreibt: Aus der Betrachtung von Entgleisungen entwickelt Luísa Saraiva Bewegungsmuster und choreografische Situationen, die die Linien zwischen Protest, Party, Katastrophe und Erregungszuständen verschwimmen lassen. Gemeinsam mit anderen Performerinnen und Performern erforscht sie darin verborgene Entscheidungsmuster und Reaktionsschemen, die potenziell Risiken bergen.
Eine Produktion von Luísa Saraiva, koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Teatro Municipal do Porto, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Fundação GDA, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Goethe-Institut Portugal.
Links zum Thema
Ort
Matosinhos
Teatro Constantino Nery
Av. Serpa Pinto 242
4450-263 Matosinhos
Portugal
Teatro Constantino Nery
Av. Serpa Pinto 242
4450-263 Matosinhos
Portugal