21.05.2020, 19:00 UhrInstagram-Kanal des Goethe-Instituts Portugal
Kultur-Sofa: Elisabeth Lambeck
Instagram-Livestream |Tanz-Performance live auf Instagram
- Sprache Portugiesisch
- Teil der Reihe: Kultur-Sofa
Am 21. Mai um 19:00 Uhr zeigt Elisabeth Lambeck im Rahmen der Livestream-Reihe Kultur-Sofa ihre Performance This is not Ur Cup. Die in Porto lebende Tänzerin und Choreografin entwickelte das Stück vor fünf Jahren gemeinsam mit Maria Walser und führte es an verschiedenen Theatern in Deutschland und Portugal auf. Für das Licht-Design zeichnete Pedro de Vieira Carvalho verantwortlich.
Im Livestreaming zeigt Elisabeth Ausschnitte aus This is not Ur Cup und nutzt das Stück als Mittel der Reflexion über die Umstände, in denen sie (wie wir alle) in den letzten neun Wochen gelebt hat. Ausgehend von Nietzsches Werk Also sprach Zarathustra hinterfragt die Choreographin auf humorvoll-spielerische, fast kindische Weise die Kraft und Zerbrechlichkeit ihrer Identität als Frau und als Mensch. Geführt, manipuliert, in die Ecke gedrängt, von ihren eigenen inneren Engeln und Dämonen emporgehoben, bestätigt, gestärkt oder zerstört, sucht sie nach verschiedenen Wegen, sich selbst zu überwinden.
This is not Ur Cup entstand im Rahmen des Projekts Palcos Instáveis der Companhia Instável und ist Teil der unabhängigen kreativen Arbeit, die Elisabeth Lambeck seit 2011 für unterschiedliche Gruppen von Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen entwickelt. Auch in ihrer künstlerisch-pädagogischen Praxis widmet sie sich der kritischen Reflexion scheinbar grotesker und doch heikler Fragestellungen des Lebens in der heutigen Gesellschaft.
Elisabeth Lambeck stammt aus Holland, wo sie an der Fontys University of Fine and Performing Arts im Jahr 2000 ihren Bachelor in Dance and Education abschloss. Danach arbeitete sie als Tänzerin für Kompanien wie Carte Blanche (NO), Dancetheatre of Nurnberg (DE), De Stilte (NL) und Conny Janssen Danst (NL) sowie mit Choreograph*innen und Künstler*innen wie Sharon Eyal, Stijn Celis, Jorma Elo, Conny Janssen, André Gingras, Daniela Kurz und Rui Horta. Sie war zudem an verschiedenen freien Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes, aber auch an Musical-, Theater-, Film- und Opernproduktionen beteiligt und arbeitete dabei mit Künstler*innen wie Peter Greenaway & Saskia Boddeke, Caroline Eckly & Andrea Spreafico, Guido van der Werve, Troy Mundi, Hélder Seabra, Mafalda Deville und Marco da Silva Ferreira zusammen. Die Mutter zweier Kinder lebt und arbeitet in Porto und macht derzeit ihren Master in Choreography - COMMA.
Instagram-Kanal des Goethe-Instituts Portugal
Im Livestreaming zeigt Elisabeth Ausschnitte aus This is not Ur Cup und nutzt das Stück als Mittel der Reflexion über die Umstände, in denen sie (wie wir alle) in den letzten neun Wochen gelebt hat. Ausgehend von Nietzsches Werk Also sprach Zarathustra hinterfragt die Choreographin auf humorvoll-spielerische, fast kindische Weise die Kraft und Zerbrechlichkeit ihrer Identität als Frau und als Mensch. Geführt, manipuliert, in die Ecke gedrängt, von ihren eigenen inneren Engeln und Dämonen emporgehoben, bestätigt, gestärkt oder zerstört, sucht sie nach verschiedenen Wegen, sich selbst zu überwinden.
This is not Ur Cup entstand im Rahmen des Projekts Palcos Instáveis der Companhia Instável und ist Teil der unabhängigen kreativen Arbeit, die Elisabeth Lambeck seit 2011 für unterschiedliche Gruppen von Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen entwickelt. Auch in ihrer künstlerisch-pädagogischen Praxis widmet sie sich der kritischen Reflexion scheinbar grotesker und doch heikler Fragestellungen des Lebens in der heutigen Gesellschaft.
Elisabeth Lambeck stammt aus Holland, wo sie an der Fontys University of Fine and Performing Arts im Jahr 2000 ihren Bachelor in Dance and Education abschloss. Danach arbeitete sie als Tänzerin für Kompanien wie Carte Blanche (NO), Dancetheatre of Nurnberg (DE), De Stilte (NL) und Conny Janssen Danst (NL) sowie mit Choreograph*innen und Künstler*innen wie Sharon Eyal, Stijn Celis, Jorma Elo, Conny Janssen, André Gingras, Daniela Kurz und Rui Horta. Sie war zudem an verschiedenen freien Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes, aber auch an Musical-, Theater-, Film- und Opernproduktionen beteiligt und arbeitete dabei mit Künstler*innen wie Peter Greenaway & Saskia Boddeke, Caroline Eckly & Andrea Spreafico, Guido van der Werve, Troy Mundi, Hélder Seabra, Mafalda Deville und Marco da Silva Ferreira zusammen. Die Mutter zweier Kinder lebt und arbeitet in Porto und macht derzeit ihren Master in Choreography - COMMA.
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In diesen Zeiten der Corona-Pandemie verbringen wir unsere Zeit in den eigenen vier Wänden. Wir arbeiten von zuhause, verbringen unsere Freizeit zuhause, kommunizieren per Telefon oder über das Internet. Begegnung, Nähe, gemeinsames Erleben - Fehlanzeige.
Was aber machen diejenigen, die in ihrer Arbeit auf den öffentlichen Raum, die Begegnung und unsere Reaktionen angewiesen sind, die Künstlerinnen und Künstler? Ihnen und uns möchten wir mit dem „Kultur-Sofa“ eine Plattform bieten, die ein wenig dabei helfen soll, diese Zeit zu überstehen.
Wir laden in loser Folge Künstler*innen ein, mit neuen Formaten zu experimentieren und ihre Arbeit vom heimischen Wohnzimmer aus live vorzustellen. Das Kultur-Sofa als virtueller Treffpunkt soll aber auch Raum dafür schaffen, über die Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Kulturszene und die Künstler*innen selbst zu reflektieren.
Was aber machen diejenigen, die in ihrer Arbeit auf den öffentlichen Raum, die Begegnung und unsere Reaktionen angewiesen sind, die Künstlerinnen und Künstler? Ihnen und uns möchten wir mit dem „Kultur-Sofa“ eine Plattform bieten, die ein wenig dabei helfen soll, diese Zeit zu überstehen.
Wir laden in loser Folge Künstler*innen ein, mit neuen Formaten zu experimentieren und ihre Arbeit vom heimischen Wohnzimmer aus live vorzustellen. Das Kultur-Sofa als virtueller Treffpunkt soll aber auch Raum dafür schaffen, über die Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Kulturszene und die Künstler*innen selbst zu reflektieren.