26.07.2020, 16:00 Uhr

Wie können wir ein grüneres Lissabon für alle schaffen?

Debatte|Im Rahmen von Retomar a Cidade & Festival Jardins Abertos

  • Goethe-Institut Lissabon, Lissabon

  • Sprache Portugiesisch
  • Preis Eintritt frei (nach Anmeldung über Jardins Abertos)

Retomar a Cidade - Urbane Umweltgerechtigkeit © Goethe-Institut / Suzana Carneiro

Ist es möglich, umweltfreundlichere Städte so zu planen, dass die Bedürfnisse aller Teile der Stadtbevölkerung einbezogen werden? Wie können sowohl die Entstehungsprozesse von Grünflächen als auch ihre Nutzung wirklich gerecht, inklusiv und gemeinschaftlich sein?
 
Im Jahr, in dem Lissabon Grüne Hauptstadt Europas ist und sich gleichzeitig durch die Folgen der Pandemie ganz neuen Herausforderungen der Stadtentwicklung stellen muss, veranstalteten das Goethe-Institut Portugal und die Friedrich-Ebert-Stiftung in Portugal im Rahmen des Projekts Retomar a Cidade einen Workshop zu diesen Fragen der urbanen Umweltgerechtigkeit. In digitalen Formaten kamen nationale und internationale Expert*innen sowie Vertreter*innen verschiedener Initiativen aus Lissabon zusammen.
 
Am 26. Juli um 16 Uhr findet nun im Rahmen des Festivals Jardins Abertos eine öffentliche Debatte im Garten des Goethe-Instituts statt, die die zentralen Themen dieses Arbeitsprozesses aufgreift und sie zur Diskussion stellt. Im Zentrum steht die Frage wie Lissabon sich angesichts der derzeitigen Lage zu einer nachhaltigeren, lebenswerteren und gerechteren Stadt entwickeln kann – und welche positiven Beispiele Inspiration bieten können.
 
Als Ausgangspunkt für das Gespräch, das von der Journalistin Margarida David Cardoso moderiert wird, dient ein im Workshop gemeinsam erarbeitetes Dokument. Auch unter den Sprecher*innen des Panels sind mit Margarida Marques (Associação Rês-do-Chão) und Joana Pestana Lages (Associação Mulheres na Arquitectura) zwei Teilnehmerinnen vertreten, die unter anderem die Fragen und Vorschläge aus dem Workshop vorstellen. Roberto Falanga (Forscher zu Partizipation am ICS-UL) und Miguel Correia Pinto (Vertreter der Bürger*innenbewegung Movimento pelo Jardim do Caracol da Penha) bringen weitere Perspektiven in die Debatte ein.

Retomar a Cidade wird unterstützt von der Bartolhomäus-Brüderschaft der Deutschen in Lissabon.

 

Um zu garantieren, dass im Interesse aller Besucher*innen und Mitarbeiter*innen sämtliche Maßnahmen zur Covid19-Prävention umgesetzt werden können, ist die Teilnehmerzahl dieser Veranstaltung limitert und eine Voranmeldung über das Festival Jardins Abertos verpflichtend.