25.10.2021, 21.00 Uhr
Judith Schalansky
Gespräch|Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin
-
Online Online
- Sprache Portugiesisch und Deutsch mit Simultanübersetzung
- Preis Eintritt frei
Am Montag, den 25. Oktober, findet um 21 Uhr die Vorstellung der portugiesischen Ausgabe des Buches Verzeichnis einiger Verluste (Elsinore, 2021) statt. Die Online-Präsentation erfolgt mit Beteiligung der Autorin Judith Schalansky und der Übersetzerin Isabel Castro Silva.
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Verzeichnis einiger Verluste
Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhandengekommen. Ausgehend von verschwundenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft Judith Schalansky mit erzählerischer Kraft ein Verzeichnis des Verschollenen. Die Protagonisten dieser Geschichten sind Figuren im Abseits, die gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: ein alter Mann, der das Wissen der Menschheit in seinem Tessiner Garten hortet, ein Ruinenmaler, der die Vergangenheit erschafft, wie sie niemals war, die gealterte Greta Garbo, die durch Manhattan streift und sich fragt, wann genau sie wohl gestorben sein mag, und die Schriftstellerin Schalansky, die in den Leerstellen ihrer eigenen Kindheit die Geschichtslosigkeit der DDR aufspürt.
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.
Isabel Castro Silva wurde 1977 in Lissabon geboren, wo sie, zwei Jahre in Macau ausgenommen, seitdem lebt. Sie studierte portugiesische und deutsche Literatur na der Faculdade de Letras de Universität Lissabon sowie Piano am Instituto Gregoriano de Lisboa. Sie arbeitet seit jeher mit Büchern, als Revisorin, literarische Übersetzerin und Verlegerin Im Jahr 2015 gründete sie den Verlag Ítaca.
In Zusammenarbeit mit Elsinore Verlag und Suhrkamp Verlag
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Verzeichnis einiger Verluste
Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhandengekommen. Ausgehend von verschwundenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft Judith Schalansky mit erzählerischer Kraft ein Verzeichnis des Verschollenen. Die Protagonisten dieser Geschichten sind Figuren im Abseits, die gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: ein alter Mann, der das Wissen der Menschheit in seinem Tessiner Garten hortet, ein Ruinenmaler, der die Vergangenheit erschafft, wie sie niemals war, die gealterte Greta Garbo, die durch Manhattan streift und sich fragt, wann genau sie wohl gestorben sein mag, und die Schriftstellerin Schalansky, die in den Leerstellen ihrer eigenen Kindheit die Geschichtslosigkeit der DDR aufspürt.
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.
Isabel Castro Silva wurde 1977 in Lissabon geboren, wo sie, zwei Jahre in Macau ausgenommen, seitdem lebt. Sie studierte portugiesische und deutsche Literatur na der Faculdade de Letras de Universität Lissabon sowie Piano am Instituto Gregoriano de Lisboa. Sie arbeitet seit jeher mit Büchern, als Revisorin, literarische Übersetzerin und Verlegerin Im Jahr 2015 gründete sie den Verlag Ítaca.
In Zusammenarbeit mit Elsinore Verlag und Suhrkamp Verlag