Konzert:
08.10., 21:30 Uhr
Workshop:
09.10, 10:00 Uhr

hand werk

Konzert und Workshop|Im Rahmen der Reihe "Tubo de Ensaio" von Arte no Tempo

  • Teatro Aveirense, Aveiro, Aveiro

  • Preis 5€ (kostenlos für die Teilnehmer des Workshops)

hand werk Foto (detalhe) © Younggoo Chan

Das deutsche Ensemble hand werk ist die sechste Gruppe, die zur Konzertreihe „Tubo de Ensaio" eingeladen wurde, mit der das Teatro Aveirense einige der neuesten zeitgenössischen musikalischen Kreationen präsentiert und mit Konzerten und Workshops verbindet. Kuratiert wird die Reihe des Kulturvereins Arte no Tempo. Das Konzert findet am 8. Oktober um 21:30 Uhr statt, der Workshop am 9. Oktober um 10:00 Uhr.

Das Programm von hand werk umfasst Werke der Norweger Simon Steen-Andersen (geboren 1976) und Simon Løffler (1981), der Nordamerikanerin Jessi Marino (1984), des Deutschen Niklas Seidl (1984) und des Trios der portugiesisch-spanischen Komponistin Inés Badalo (1989), das wenige Tage zuvor von ars ad hoc in der Fundação de Serralves uraufgeführt wurde. Im Workshop werden Niklas Seidl und das hand werk ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben.


hand werk steht seit seiner Gründung 2011 in Köln für Nachhaltigkeit und Wiederverwertung sowie für höchstes künstlerisches Niveau auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik. Dabei hat sich das Ensemble besonders dem Erarbeiten und Aufführen von Werken verschrieben, die nach ihrer Uraufführung zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind und durchaus Potenzial für eine gut erarbeitete Wiederaufführung haben. 

In seiner künstlerischen Arbeit besinnt sich hand werk auf den namensgebenden Leitgedanken des traditionellen Handwerks, bei welchem anstelle von Gewinnoptimierung der Entstehungsprozess neben Sorgfalt und Qualität im Vordergrund steht. Durch diesen Fokus leistet hand werk einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Pflege neuester Musik und stellt so eine Verbindung zwischen Progressivität und Konstanz her. Die Pierrot-Besetzung mit Schlagzeug sowie ihre Erweiterung um alternative Instrumente – z. B. Alltagsgegenstände, Selbstgebautes oder Elektronik – ermöglichen es den sechs Musiker*innen, ein breites Spektrum an Kompositionen zu bedienen. Sowohl im festen Repertoire des Ensembles als auch bei interdisziplinären Projekten im Bereich der experimentellen Kunst, des Musiktheaters oder anderer performativer Formate spiegelt sich diese Diversität wider.

hand werk ist zu Gast bei den wichtigsten Festivals zeitgenössischer Musik, Konzertreisen führten das Ensemble in die USA, nach Australien und in zahlreiche Länder Asiens und Europas. hand werk arbeitet seit seiner Gründung intensiv an der Entwicklung eigener neuer Formate wie der aktuellen Konzertreihe hwXXc_.

Das Goethe-Institut unterstützt diese Veranstaltung.