KINO Itinerante: Coimbra
Filmfestival|Mostra de Cinema de Expressão Alemã
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TAGV - Teatro Académico de Gil Vicente, Coimbra
- Sprache Deutsch mit portugiesischen (PT-BR) Untertiteln
- Preis 3€
Das Filmfestival KINO – Mostra de Cinema de Expressão Alemã zeigt jährlich eine Auswahl eindrucksvoller, international erfolgreicher Dokumentar- und Spielfilme der letzten Jahre sowie Werke junger und vielversprechender Regisseur*innen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz.
Zum 20. Jubiläum befasst sich KINO mit dem Thema Neuanfänge und Deutsche Filmgeschichte(n) und reist mit einer Auswahl von Filmen auch nach Coimbra:
Alice freut sich auf die Sommerferien, denn dieses Jahr wird sie nach Nordirland reisen, um ihren Freund Tarun zu besuchen. Doch statt eines erholsamen Urlaubs wartet dort ein neuer Fall auf sie: Taruns Mutter Jaswinder ist Meeresbiologin und wird bei der Arbeit angegriffen. Sie arbeitet derzeit an einer Lösung, um die Ozeane von Müll zu befreien, aber das Projekt ist noch geheim. Zurück in Deutschland hat Alice eine seltsame Begegnung mit dem Recyclingunternehmer Robert Fleckmann, und schließlich verschwindet Jaswinda von ihrem Forschungsschiff. Alice, Tarun und die Geschwister Johnny und Clarissa entdecken, dass auch die örtlichen Fischer Jaswinda nicht wohlgesonnen sind. Was hat sie den Kindern nicht erzählt? Wer spielt hier wirklich falsch?
Nico hat iranische Wurzeln und Berliner Schnauze, in ihrem Job als Altenpflegerin wird sie geschätzt, denn sie hat grundsätzlich gute Laune. Bis zu dem Abend, an dem sie krankenhausreif geprügelt wird. Nach dem rassistischen Übergriff schwört sie sich, nie wieder Opfer zu sein und meldet sich in einer Neuköllner Karateschule an. Ein starker, Mut machender Film, der als bewusstes Gemeinschaftsprojekt von Eline Gehring, Sara Fazilat und Fanny Fabritz an der Berliner Filmhochschule DFFB entstanden ist.
Deutschland, 1946. Hunger, Trümmer, heimkehrende Soldaten. Charlotte schreibt sich für den anscheinend koketten „Fräuleinkurs“ ein, der in Lotte aber die Sehnsucht nach etwas weckt, das ihr zu lange schon verwehrt wird: Freiheit. Trümmermädchen – Die Geschichte der Charlotte Schumann erzählt in intensiven, außergewöhnlichen Bildern von der Selbstermächtigung junger Frauen vor dem Hintergrund der Ruinen des 2. Weltkriegs und ist ein flammendes Plädoyer für Zusammenhalt und Schwesternschaft.
Die Unbeugsamen erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Die Erinnerungen der Politikerinnen, die zu Wort kommen, sind zugleich komisch und bitter, absurd - und bisweilen erschreckend aktuell.
Bereits zwei Monate vor der Filmpremiere der Gebrüder Lumière in Paris präsentierten die Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 vor 1500 Zuschauern bewegte Bilder auf ihrem "Bioscop". In Zusammenarbeit mit Studenten der Münchner Filmhochschule HFF inszenierte Wim Wenders diese Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion über die Filmpioniere Max, Emil und Eugen Skladanowsky. Ein berührender Film über die Entstehung des Kinos, dessen "historische" Szenen mit einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit gedreht wurden.
Tickets: 3,5€
Zum 20. Jubiläum befasst sich KINO mit dem Thema Neuanfänge und Deutsche Filmgeschichte(n) und reist mit einer Auswahl von Filmen auch nach Coimbra:
Dienstag | 14.02. | 15h | Die Pfefferkörner Und der Schatz der Tiefsee (Vorführung für Schulen)
Regie: Christian Theede | Darsteller:innen: Charlotte Martz, Emilia Flint, Linda Matida, Caspar Fischer-Ortmann, Leander Pütz | Land: Deutschland | Jahr: 2020 | Dauer: 94 min | Untertitel: PT (BR)Alice freut sich auf die Sommerferien, denn dieses Jahr wird sie nach Nordirland reisen, um ihren Freund Tarun zu besuchen. Doch statt eines erholsamen Urlaubs wartet dort ein neuer Fall auf sie: Taruns Mutter Jaswinder ist Meeresbiologin und wird bei der Arbeit angegriffen. Sie arbeitet derzeit an einer Lösung, um die Ozeane von Müll zu befreien, aber das Projekt ist noch geheim. Zurück in Deutschland hat Alice eine seltsame Begegnung mit dem Recyclingunternehmer Robert Fleckmann, und schließlich verschwindet Jaswinda von ihrem Forschungsschiff. Alice, Tarun und die Geschwister Johnny und Clarissa entdecken, dass auch die örtlichen Fischer Jaswinda nicht wohlgesonnen sind. Was hat sie den Kindern nicht erzählt? Wer spielt hier wirklich falsch?
Dienstag | 14.02. | 18h | Nico
Regie: Eline Gehring | Darsteller:innen: Sara Fazilat, Javeh Asefdjah, Sara Klimoska/ Brigitte Kramer, Andreas Marquardt, Isidoro Fernandez Mompelier | Land: Deutschland | Jahr: 2021 | Dauer: 79 min | Untertitel: PT (BR)Nico hat iranische Wurzeln und Berliner Schnauze, in ihrem Job als Altenpflegerin wird sie geschätzt, denn sie hat grundsätzlich gute Laune. Bis zu dem Abend, an dem sie krankenhausreif geprügelt wird. Nach dem rassistischen Übergriff schwört sie sich, nie wieder Opfer zu sein und meldet sich in einer Neuköllner Karateschule an. Ein starker, Mut machender Film, der als bewusstes Gemeinschaftsprojekt von Eline Gehring, Sara Fazilat und Fanny Fabritz an der Berliner Filmhochschule DFFB entstanden ist.
Dienstag | 14.02. | 21h | Trümmermädchen
Regie: Oliver Kracht | Darsteller:innen: Laura Balzer, Valery Tscheplanowa, Anna Gesa-Raija Lappe, Katja Plodzistaya, Lara Feith, Lena Urzendowsky, Till Wonka, Henning Flüsloh, Philipp Karner | Land: Deutschland | Jahr: 2021 | Dauer: 123 min | Untertitel: PT (BR)Deutschland, 1946. Hunger, Trümmer, heimkehrende Soldaten. Charlotte schreibt sich für den anscheinend koketten „Fräuleinkurs“ ein, der in Lotte aber die Sehnsucht nach etwas weckt, das ihr zu lange schon verwehrt wird: Freiheit. Trümmermädchen – Die Geschichte der Charlotte Schumann erzählt in intensiven, außergewöhnlichen Bildern von der Selbstermächtigung junger Frauen vor dem Hintergrund der Ruinen des 2. Weltkriegs und ist ein flammendes Plädoyer für Zusammenhalt und Schwesternschaft.
Mittwoch | 15.02. | 18h | Die unbeugsamen
Regie: Torsten Körner | Protagonistinnen: Herta Däubler-Gmelin, Elisabeth Haines, Renate Hellwig, Marie-Elisabeth Klee, Ursula Männle | Land: Deutschland | Jahr: 2021 | Dauer: 100 min | Untertitel: PT (BR)Die Unbeugsamen erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Die Erinnerungen der Politikerinnen, die zu Wort kommen, sind zugleich komisch und bitter, absurd - und bisweilen erschreckend aktuell.
Mittwoch | 15.02. | 21h | Die Gebrüder Skladanowsy
Regie: Wim Wenders | Darsteller:innen: Udo Kier, Otto Kuhnle, Nadine Büttner, Christoph Merg, Lucie Hürtgen-Skladanowsky, Rolf Zacher | Land: Deutschland | Jahr: 1996 | Dauer: 80 min | Untertitel: PT (BR)Bereits zwei Monate vor der Filmpremiere der Gebrüder Lumière in Paris präsentierten die Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 vor 1500 Zuschauern bewegte Bilder auf ihrem "Bioscop". In Zusammenarbeit mit Studenten der Münchner Filmhochschule HFF inszenierte Wim Wenders diese Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion über die Filmpioniere Max, Emil und Eugen Skladanowsky. Ein berührender Film über die Entstehung des Kinos, dessen "historische" Szenen mit einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit gedreht wurden.
Tickets: 3,5€
Ort
TAGV - Teatro Académico de Gil Vicente
Praça da República
3000-343 Coimbra
Portugal
Praça da República
3000-343 Coimbra
Portugal