19.01.2023, 19:00 Uhr

Cineclube MUTIM

Filmvorführung und Gespräch|6 Kurzfilme von Tânia Dinis

  • Goethe-Institut Lissabon, Lissabon

  • Sprache Portugiesisch
  • Preis Eintritt frei

Não são favas, são feijocas, Tânia Dinis Foto: © Tânia Dinis

Die sechste Session des Cineclube MUTIM präsentiert am 19. Januar um 19 Uhr im Auditorium des Goethe-Instituts in Lissabon sechs Kurzfilme der Regisseurin Tânia Dinis. Die Regisseurin, selbst Mitglied von MUTIM, wird anwesend sein, um im Anschluss an den Film mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. 

Imaginário familiar - linha de tempo
von Tânia Dinis

Imaginário familiar - linha de tempo ist Teil einer künstlerischen Forschungsarbeit über Intimität, Familienarchive, Dokumente und die Beziehung von Zeit, Bild, Erinnerung und Traum, die sich in ständiger Bewegung befindet und unterschiedliche Perspektiven und künstlerische Bereiche wie Fotografie, Performance und Film umfasst. Diese Forschung beginnt mit der Untersuchung und Sammlung von privaten und fremden Bildern, sowie von anderen Medien - Filmen, Briefen, Dias, Fotografien, Objekten -, die später in künstlerischen Experimenten zusammengefügt, neu geordnet, überarbeitet und durch Montage manipuliert werden, indem Collagen, Ton- und Lichtbildfragmente eingefügt und kleine Narrativen entwickelt werden, in einer Übung der Konfrontation von Bild und/oder Ton, der Erkundung der Idee des Bildes als Erfahrung der Vergänglichkeit von Zeit und Erinnerung, auch unter Rückgriff auf andere Versionen des ursprünglichen Bildes.

Folgende Kurzfilme werden gezeigt:

Não são favas, são feijocas, 2013, 9'50
Arco Da Velha, 2015, 3'50
Laura - um filme ensaio, 2017, 10'
Teresa, 2017, 4'30
Armindo e a Câmara Escura, 2017, 20'
Passagem, 2021, 4'

Tânia Dinis, geb. 1983, hat einen Master in zeitgenössischen Kunstpraktiken an der FBAUP, 2015. Ihre Arbeit verbindet verschiedene Perspektiven und künstlerische Bereiche wie Fotografie, Performance, Kino oder Beziehungsästhetik, ausgehend von Bildern aus Familienarchiven und anderen Aufzeichnungen realer Bilder. 
 
Seit Juni 2022 findet im Goethe-Institut der Cineclube MUTIM statt, eine Partnerschaft zwischen dem Verein MUTIM (Mulheres Trabalhadoras das Imagens em Movimento - Arbeiterinnen des Bewegtbildes) und dem Goethe-Institut Portugal, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Arbeit von Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen und Cutterinnen zu verbreiten und eine intersektionale Plattform zur Förderung, Diskussion und Unterstützung der Präsenz von Frauen im Kino und im audiovisuellen Bereich in Portugal zu bieten.

Jeden Monat stellt eine Frau einen Film vor, an dem sie mitgewirkt oder zu dem sie in irgendeiner Weise beigetragen hat. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch und eine Diskussion zwischen den Teilnehmer*innen über die Rolle der Frau(en) rund um den vorgestellten Film. Alle sind herzlich willkommen!