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18:00 Uhr

The Librarians

Filmvorführung und Gespräch|Bibliotheken als Verteidiger der Meinungsfreiheit und des Zugangs zu Informationen

  • Biblioteca Municipal Almeida Garrett, Porto

  • Sprache Film: Englisch mit portugiesischen Untertiteln
    Gespräch: Portugiesisch
  • Preis Eintritt frei

Banner The Librarians q Bild: © The Librarians, KA Snyder Production

Poster des Dokumentarfilms The Librarians mit drei Silhouetten vor einem großen Bücherregal, dem Titel im Zentrum sowie grafischen Elementen, die auf Bibliotheken und die Kontrolle von Informationen verweisen. Bild: © The Librarians, KA Snyder Production

Am 1. Juli um 18:00 Uhr findet im Auditorium der Biblioteca Municipal Almeida Garrett in Porto die Vorführung des Dokumentarfilms The Librarians von Kim A. Snyder statt. Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen Acesso Cultura, der Associação Portuguesa de Bibliotecários, Arquivistas, Profissionais da Informação e Documentação (BAD), der Biblioteca Municipal do Porto und dem Goethe-Institut Portugal.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit Filipa Leite (Portugiesischer Verband der Bibliothekare, Archivare sowie Informations- und Dokumentationsfachleute), Jorge Sobrado (Stadtrat für Kultur und Kulturerbe der Stadt Porto), Manuel Malzbender (Goethe-Institut Portugal) und Maria Vlachou (Acesso Cultura) statt. Dieses widmet sich der Rolle der Bibliotheken bei der Verteidigung der Meinungsfreiheit und des Zugangs zu Informationen.

Über den Film

In seinem mehrfach prämierten Dokumentarfilm The Librarians zeichnet Kim A. Snyder ein eindringliches Porträt von neun Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in den Vereinigten Staaten, die an vorderster Front für die Verteidigung der Demokratie und das Recht auf Lesen stehen. In einem Kontext zunehmender Zensurversuche – wie etwa der sogenannten „Krause List“ in Texas, die sich gegen Hunderte von Büchern zu Themen wie Rassismus und LGBTQIA+-Identitäten richtet – zeigt der Film, wie die Kontrolle des Ideenflusses auch die Kontrolle von Gemeinschaften bedeuten kann.

Mit zunehmenden Spannungen stellen die Protagonist*innen Verbindungen her zwischen hitzigen Debatten in Schulen und lokalen Versammlungen im ganzen Land und dem koordinierten Vorgehen von Bewegungen, die den Zugang zu Informationen einschränken wollen. Konfrontiert mit Anfeindungen, Drohungen und Gesetzesinitiativen, die ihre Arbeit infrage stellen, verstehen sich diese Fachleute als Verteidigerinnen und Verteidiger der Lesefreiheit. Der Dokumentarfilm bietet ein beunruhigendes Bild der Gegenwart und ist zugleich ein eindringlicher Appell, die grundlegenden Rechte in demokratischen Gesellschaften zu schützen.