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18:30 Uhr

Im Westen Nichts Neues

Filmvorführung und Gespräch|FILM AND DEATH

Das Bild zeigt mehrere Soldaten in einem Schützengraben, die mit ihren Gewehren auf den Feind zielen. Vor ihnen liegen Sandsäcke als Schutz. Im Hintergrund sind zerstörte Barrikaden aus Stacheldraht, Schlamm und Trümmern zu sehen. © 2022 Netflix

Das Bild zeigt mehrere Soldaten in einem Schützengraben, die mit ihren Gewehren auf den Feind zielen. Vor ihnen liegen Sandsäcke als Schutz. Im Hintergrund sind zerstörte Barrikaden aus Stacheldraht, Schlamm und Trümmern zu sehen. © 2022 Netflix

Am 17. September um 18:30 Uhr eröffnet der Film Im Westen nichts Neues (Edward Berger, DE, 2022) die Filmreihe des Forschungsprojekts FILM AND DEATH im Rahmen des Festivals Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht). Die Reihe verbindet vier Filmvorführungen mit Gesprächen über Sterblichkeit, Trauer, Erinnerung und unseren Umgang mit Endlichkeit.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch statt mit Susana Viegas und Lucas Ferraço Nassif, Leitende und Forschende des Projekts FILM AND DEATH.

Zum Film

In Im Westen nichts Neues (2022, DE, 147 min) von Edward Berger und basierend auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque, meldet sich der junge Paul Bäumer voller Idealismus freiwillig zum Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg. An der Front wird seine anfängliche Begeisterung jedoch schnell von der brutalen Realität des Stellungskrieges zerstört. In einer Erzählung, die von der zunehmenden Ernüchterung ihres Protagonisten geprägt ist, schildert der Film die körperlichen und psychischen Folgen des Krieges und bietet eine eindringliche Reflexion über Sterblichkeit, Zerstörung und den Verlust von Unschuld.

Ausgezeichnet mit vier Oscars und sieben BAFTA Awards, zählt der Film zu den international meistbeachteten Darstellungen des Ersten Weltkriegs der letzten Jahre.
FILM AND DEATH – Film-Philosophy as a Meditation on Death ist ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) gefördert wird und an der NOVA University Lisbon angesiedelt ist. Das Projekt verbindet Philosophie, Filmwissenschaft und Ästhetik und untersucht, wie das Kino seit seinen Anfängen bis heute unser Verständnis vom Tod geprägt hat. Neben der wissenschaftlichen Forschung organisiert das Projekt Ausstellungen, öffentliche Filmprogramme, künstlerische Kooperationen, Konferenzen und Publikationen, die philosophische Reflexionen über Sterblichkeit mit zeitgenössischer Kultur in Dialog bringen.
Das Goethe-Institut organisiert die Veranstaltungsreihe Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht), weil Fragen von Sterben, Tod und Trauer zum menschlichen Leben gehören und dennoch oft tabuisiert werden. In einer Zeit globaler Krisen kann die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit Resilienz, Solidarität und neue Perspektiven fördern. Mit Filmen, Literatur, Gesprächen, Workshops und künstlerischen Beiträgen stärkt die Reihe den kulturellen Austausch, eine informierte und resiliente Zivilgesellschaft sowie den Austausch über grundlegende Fragen des menschlichen Lebens.

Gespräch mit

  • Susana Viegas

    Sie ist Assistenzprofessorin an der NOVA School of Social Sciences and Humanities (NOVA FCSH) und Hauptverantwortliche Forscherin (Principal Investigator) des vom Europäischen Forschungsrat (ERC) finanzierten Projekts FILM AND DEATH.

  • Lucas Ferraço Nassif

    Ist Filmwissenschaftler am IFILNOVA – NOVA-Institut für Philosophie und Forscher im vom Europäischen Forschungsrat (ERC) finanzierten Projekt FILM AND DEATH.