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18:30 Uhr
Last Breath
Filmvorführung und Gespräch|FILM AND DEATH
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Goethe-Institut in Lissabon, Lissabon
- Sprache Französisch mit portugiesischen Untertiteln
- Preis Freier Eintritt
- Teil der Reihe: Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht)
Am 1. Oktober um 18:30 Uhr wird der Film Last Breath (Le Dernier Souffle, 2024, FR, 97 min) von Costa Gavras in der Filmreihe des Forschungsprojekts FILM AND DEATH präsentiert. Die Reihe verbindet vier Filmvorführungen mit Gesprächen über Sterblichkeit, Trauer, Erinnerung und unseren Umgang mit Endlichkeit. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit Vertreter*innen der Initiative Doulas do Fim da Vida statt.
Zum Film
In Last Breath (Le Dernier Souffle, 2024, FR, 97 min) von Costa Gavras wird ein Philosoph nach einem medizinischen Befund mit der Möglichkeit seines eigenen Todes konfrontiert. Auf der Suche nach Antworten nähert er sich einer Palliativstation an und begleitet den Arzt Augustin Masset bei dessen täglicher Arbeit mit Menschen am Lebensende. Anhand unterschiedlicher Lebensgeschichten zeigt der Film verschiedene Wege des Abschieds auf und stellt eine der schwierigsten Fragen der menschlichen Existenz: Wie lebt man mit dem Wissen um die eigene Sterblichkeit?Mit einer zugleich sensiblen, beobachtenden und zutiefst menschlichen Erzählweise versammelt Costa Gavras Geschichten über Verletzlichkeit, Fürsorge und Würde. Zwischen philosophischer Reflexion und konkreter Lebenserfahrung lädt der Film dazu ein, den Tod nicht nur als individuelles Schicksal, sondern auch als gesellschaftliche, ethische und politische Realität zu betrachten.
Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit Vertreter*innen der Initiative Doulas do Fim da Vida statt, die Menschen am Lebensende sowie deren Angehörige begleitet und unterstützt.
FILM AND DEATH – Film-Philosophy as a Meditation on Death ist ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) gefördert wird und an der NOVA University Lisbon angesiedelt ist. Das Projekt verbindet Philosophie, Filmwissenschaft und Ästhetik und untersucht, wie das Kino seit seinen Anfängen bis heute unser Verständnis vom Tod geprägt hat. Neben der wissenschaftlichen Forschung organisiert das Projekt Ausstellungen, öffentliche Filmprogramme, künstlerische Kooperationen, Konferenzen und Publikationen, die philosophische Reflexionen über Sterblichkeit mit zeitgenössischer Kultur in Dialog bringen.
Das Goethe-Institut organisiert die Veranstaltungsreihe Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht), weil Fragen von Sterben, Tod und Trauer zum menschlichen Leben gehören und dennoch oft tabuisiert werden. In einer Zeit globaler Krisen kann die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit Resilienz, Solidarität und neue Perspektiven fördern. Mit Filmen, Literatur, Gesprächen, Workshops und künstlerischen Beiträgen stärkt die Reihe den kulturellen Austausch, eine informierte und resiliente Zivilgesellschaft sowie den Austausch über grundlegende Fragen des menschlichen Lebens.
Links zum Thema
Ort
Goethe-Institut in Lissabon
Campo do Mátires da Pátria 37
1169-016 Lissabon
Portugal
Campo do Mátires da Pátria 37
1169-016 Lissabon
Portugal
Auditorium