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19:00 Uhr

Sechs echte Geschichten über den Tod

Storytelling|Storytelling Lisboa: DEATH

Foto von Sónia Silva und Sandy Braz am Mikrofon © Storytelling Lisboa

Foto von Sónia Silva und Sandy Braz am Mikrofon © Storytelling Lisboa

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht) findet am 14. Oktober um 19 Uhr eine besondere Ausgabe von Storytelling Lisboa statt. Sechs Storyteller*innen erzählen wahre Geschichten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Tod auseinandersetzen.

Tod betrifft alle Menschen – und doch fällt es oft schwer, darüber zu sprechen. Dabei begegnet er uns auf vielfältige Weise: im Verlust geliebter Menschen, im Ende von Beziehungen, in persönlichen Umbrüchen und in der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Auch Trauer gehört zu diesen Erfahrungen, obwohl sie im Alltag oft wenig Raum erhält.

Die Geschichten des Abends erzählen von Abschieden und Neuanfängen, von Verlust und Verbundenheit, von Schmerz, Humor und unerwarteten Erkenntnissen. Manche sind berührend, andere überraschend oder nachdenklich – gemeinsam laden sie dazu ein, über die menschliche Erfahrung von Sterblichkeit und Wandel ins Gespräch zu kommen.

Storytelling Lisboa ist eine kostenlose Veranstaltungsreihe für mündliches Erzählen, die monatlich in Lissabon stattfindet und von einem ehrenamtlichen Team organisiert wird. Die Veranstaltungen werden auf Portugiesisch und Englisch durchgeführt und laden dazu ein, Erfahrungen und Geschichten miteinander zu teilen. So entsteht ein offener Raum für Begegnung, Empathie und Dialog rund um Themen, die Menschen auf unterschiedliche Weise verbinden.
Das Goethe-Institut organisiert die Veranstaltungsreihe „Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht)“, weil Fragen von Sterben, Tod und Trauer zum menschlichen Leben gehören und dennoch oft tabuisiert werden. In einer Zeit globaler Krisen kann die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit Resilienz, Solidarität und neue Perspektiven fördern. Mit Filmen, Literatur, Gesprächen, Workshops und künstlerischen Beiträgen stärkt die Reihe den kulturellen Austausch, eine informierte und resiliente Zivilgesellschaft sowie den Austausch über grundlegende Fragen des menschlichen Lebens.