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17:00 Uhr

THIS IS HEAVEN

Ausstellung|Von Bárbara Monteiro

Banner THIS IS HEAVEN q Foto: © Bárbara Monteiro

Banner THIS IS HEAVEN Foto (Ausschnitt): © Bárbara Monteiro

Am 17. September um 17:00 Uhr wird in der Bibliothek des Goethe-Instituts Lissabon die Ausstellung THIS IS HEAVEN der Fotografin Bárbara Monteiro eröffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis zum 17. Oktober 2026 zu sehen.

Über die Ausstellung

THIS IS HEAVEN ist ein fotografisches Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren entwickelt wurde und die Bestattungswelt als integralen Bestandteil des Alltags untersucht. Ausgangspunkt sind Beobachtungen verschiedener Orte, Praktiken und Berufsgruppen, die mit dem Themenfeld Tod verbunden sind.

Die Fotografien thematisieren die ständige Präsenz des Todes, die jedoch häufig durch soziale, moralische und religiöse Konventionen verborgen und reguliert wird. Das Projekt versammelt Bilder, die Gesten, Routinen und Situationen festhalten, in denen der Tod auf indirekte und mitunter ironische Weise sichtbar wird. Indem es sichtbar macht, was gewöhnlich außerhalb des Darstellbaren bleibt, hinterfragt THIS IS HEAVEN die gesellschaftlichen Mechanismen, die die Sichtbarkeit des Todes bestimmen, und regt zu einer Reflexion über die Endlichkeit als grundlegende Bedingung des Lebens an. Diese Umkehrung der Sichtbarkeit entsteht durch eine Verschiebung des Blicks auf das, was normalerweise außerhalb des Feldes der Repräsentation verbleibt.

THIS IS HEAVEN wurde mit dem Sony World Photography Awards 2025 sowie dem Prémio Novos Talentos FNAC 2026 ausgezeichnet.
Das Goethe-Institut organisiert die Veranstaltungsreihe Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht), weil Fragen von Sterben, Tod und Trauer zum menschlichen Leben gehören und dennoch oft tabuisiert werden. In einer Zeit globaler Krisen kann die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit Resilienz, Solidarität und neue Perspektiven fördern. Mit Filmen, Literatur, Gesprächen, Workshops und künstlerischen Beiträgen stärkt die Reihe den kulturellen Austausch, eine informierte und resiliente Zivilgesellschaft sowie den Austausch über grundlegende Fragen des menschlichen Lebens.