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18:45 Uhr

HOPE! Episode 4 - Das Unsichtbare

Filmvorführung und Gespräch | Organisiert in Zusammenarbeit mit dem EU Climate Pact und Climate Circle Lisbon

  • Goethe-Institut in Lissabon, Lissabon

  • Sprache Portugiesisch und Englisch
  • Preis Eintritt frei
  • Teil der Reihe: HOPE! – We Are on Time

Banner HOPE! Episode 4 q Bild (Ausschnitt): © Hope! Estamos a tiempo / Javier Peña

Banner HOPE! Episode 4 Bild (Ausschnitt): © Hope! Estamos a tiempo / Javier Peña

Am 27. Oktober um 18:45 Uhr wird in der Bibliothek des Goethe-Instituts in Lissabon die vierte Folge der mehrfach preisgekrönten Dokumentarserie HOPE! – We Are on Time von Javier Peña gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung, organisiert in Zusammenarbeit mit dem EU Climate Pact und Climate Circle Lisbon, findet ein offenes Gespräch mit Amélia Delgado und Joana Oliveira statt, um die Ideen des Dokumentarfilms zu vertiefen und darüber nachzudenken, wie der Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft beschleunigt werden kann.

HOPE! - We are on time (HOPE! – Estamos a tiempo) ist eine Dokumentarserie, die uns einlädt, die Klimakrise aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Statt sich ausschließlich auf Auswirkungen und Verluste zu konzentrieren, zeigt sie, dass bereits konkrete, skalierbare und messbare Lösungen existieren, die unsere Zukunft verändern können. In sechs Episoden reist der Umweltkommunikator Javier Peña um die Welt, um Menschen, Projekte und Initiativen kennenzulernen, die diese Transformation möglich machen. Inspiriert von der Arbeit von Project Drawdown stellt die Serie einige der wirksamsten Klimaschutzmaßnahmen zur Emissionsreduktion und Regeneration des Planeten vor und verdeutlicht ihren quantifizierbaren Beitrag dazu, die Erderwärmung unter 1,5 °C zu halten.

In der vierten Episode, Das Unsichtbare, lädt Javier Peña uns dazu ein, den Blick auf jene Dinge zu richten, die meist unbemerkt bleiben, aber das Leben auf unserem Planeten tragen. Begleitet vom Wissenschaftler und Wissenschaftsvermittler Fernando Valladares zeigt der Dokumentarfilm, wie die unsichtbaren Verbindungen zwischen Ökosystemen, Biodiversität und menschlichem Handeln einen Schlüssel zur Bewältigung der Klimakrise darstellen können.

Auf der Reise begegnen wir überraschenden Lösungen: von neuen Methoden des Reisanbaus, die den Ausstoß von Methan deutlich verringern, über das Monitoring unsichtbarer Emissionen bis hin zu regenerativen Formen der Weidewirtschaft, die das natürliche Verhalten von Tieren nutzen, um Ökosysteme wiederherzustellen und die Artenvielfalt zu fördern. Die Episode verdeutlicht außerdem, wie ein Umdenken in den Bereichen Ernährung und Wohnen erhebliche Auswirkungen auf die Emissionsreduktion haben kann, und macht klar, dass viele der wirksamsten Lösungen direkt vor unseren Augen liegen.
Das Goethe-Institut unterstützt dieses Projekt, weil globale Herausforderungen Dialog, Kooperation und die aktive Beteiligung der Gesellschaft erfordern. Indem die Reihe HOPE! – We are on time zur Auseinandersetzung mit der Klimakrise anregt und konkrete Zukunftsperspektiven aufzeigt, fördert sie den kulturellen Austausch, stärkt Vertrauen und unterstützt eine informierte Zivilgesellschaft bei der Gestaltung nachhaltiger und resilienter Gesellschaften.

Gesprächsteilnehmer*innen

  • Amélia Delgado

    Amélia Delgado ist Botschafterin des Europäischen Klimapakts, Unternehmerin und Wissenschaftlerin. Sie verfügt über eine Ausbildung im Ingenieurwesen sowie eine Promotion in Biowissenschaften mit Schwerpunkt Lebensmittelmikrobiologie. Ihre Forschung und berufliche Tätigkeit konzentrieren sich auf die Nachhaltigkeit von Ernährungssystemen, Lebensmittelsicherheit und Kreislaufwirtschaft sowie auf die Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Gesundheit und Umwelt. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften sowie von Büchern und Buchkapiteln und wurde bislang etwa 2.000 Mal zitiert. Ihr besonderes Interesse gilt der Frage, wie Ernährungsentscheidungen, die Verringerung von Lebensmittelverschwendung und die Transformation von Ernährungssystemen zum Klimaschutz beitragen können. Dabei setzt sie sich dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker mit der Gesellschaft und politischen Entscheidungsprozessen zu verknüpfen. Sie war an nationalen und europäischen Forschungs-, Innovations- und Klimaschutzprojekten beteiligt. Im Jahr 2025 koordinierte sie die Studie „Food and Tourism Nexus: Challenges and Opportunities“ zu den Auswirkungen des Tourismus auf Ernährungssysteme und die Bewahrung der mediterranen Ernährung in Portugal. Im Oktober 2026 wird sie als Gastrednerin beim vom Green Institute organisierten „World Food Day Symposium 2026“ auftreten und an einer Diskussionsrunde zu den Herausforderungen und Chancen von Ernährungssystemen teilnehmen. Neben ihrer Lehrtätigkeit engagiert sie sich regelmäßig in der Durchführung von Workshops, Schulungen und Vorträgen für unterschiedliche Zielgruppen.

  • Joana Oliveira

    Joana Oliveira ist nationale Direktorin und Präsidentin von ProVeg Portugal, einer Organisation, die Teil eines internationalen Netzwerks zur Förderung nachhaltigerer, ausgewogenerer und stärker pflanzenbasierter Ernährungssysteme ist. Mit einem akademischen Hintergrund in Wirtschaftswissenschaften und 14 Jahren Berufserfahrung engagiert sie sich seit jungen Jahren in Vereinen und im Ehrenamt. Seit 2021 gehört sie ProVeg Portugal an. Dort ist sie für die Gesamtleitung der Organisation verantwortlich, einschließlich der operativen, strategischen und finanziellen Bereiche. Sie war an der Koordination und Erstellung von mehr als 15 Berichten beteiligt und übernimmt die direkte Leitung von Projekten in den Bereichen Umwelt, Politik und Unternehmenskooperationen.