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19:00 Uhr
MOTELX: Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht)
Gespräch|Im Rahmen des 20. Horrorfilmfestivals MOTELX
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Cinema São Jorge, Lisboa
- Sprache Portugiesisch und Englisch
- Preis Eintritt frei, Sitzplätze begrenzt
- Teil der Reihe: Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht)
Am 5. September um 19:00 Uhr präsentieren das Goethe-Institut Portugal und das Festival Internacional de Cinema de Terror de Lisboa MOTELX im Cinema São Jorge ein Gespräch mit dem Titel Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht). Es ist Teil einer besonderen Filmreihe, die sich den Darstellungen des Todes im deutschen Horrorfilm widmet. Das Gespräch findet im Anschluss an die Vorführung von Nosferatu: Phantom der Nacht (1979) von Werner Herzog statt und versammelt Gäste aus verschiedenen Bereichen, um über die Art und Weise nachzudenken, wie der Tod dargestellt, gedacht und erlebt wird.
Warum zieht uns gerade das so an, wovor wir uns am meisten fürchten? Was ermöglichen uns Horror, das Makabre und die Populärkultur zu betrachten und zu verarbeiten, das wir im Alltag lieber vermeiden? Und gehen Portugal und Deutschland tatsächlich so unterschiedlich mit Tod, Trauer, Friedhöfen und Erinnerung um?
Ein Gespräch über Ängste, Tabus, kollektive Vorstellungswelten und Formen des Erinnerns. Denn vielleicht besteht das Problem nicht darin, dass wir zu viel über den Tod sprechen. Vielleicht sprechen wir zu wenig darüber.
- Gisela Monteiro, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Friedhofswesen der Stadtverwaltung Lissabon, Co-Direktorin der Semana Cultural dos Cemitérios in Lissabon und selbstbenannte "taphophile" (Friedhofsliebhaberin)
- João Monteiro, Leiter des MOTELX seit seiner Gründung vor 20 Jahren und (nicht nur Horror-)Filmexperte
- Teresa Althen, Leiterin des Festivals Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht) und verantwortlich für die Filmarbeit des Goethe-Instituts Portugal
Zum Gespräch
Der Tod ist überall. Im Kino, in Serien, True-Crime-Podcasts, Büchern oder Zeitungen. Er fasziniert uns, macht uns Angst und weckt eine unerschöpfliche Neugier, solange er auf Distanz bleibt. Doch wenn der Tod aufhört, Fiktion zu sein und in unser eigenes Leben tritt, fehlen uns oft die Worte.Warum zieht uns gerade das so an, wovor wir uns am meisten fürchten? Was ermöglichen uns Horror, das Makabre und die Populärkultur zu betrachten und zu verarbeiten, das wir im Alltag lieber vermeiden? Und gehen Portugal und Deutschland tatsächlich so unterschiedlich mit Tod, Trauer, Friedhöfen und Erinnerung um?
Ein Gespräch über Ängste, Tabus, kollektive Vorstellungswelten und Formen des Erinnerns. Denn vielleicht besteht das Problem nicht darin, dass wir zu viel über den Tod sprechen. Vielleicht sprechen wir zu wenig darüber.
Am Gespräch nehmen teil:
- Jörg Buttgereit, deutscher Regisseur, Autor und Filmjournalist und eine der provokantesten Stimmen des zeitgenössischen Horrorfilms- Gisela Monteiro, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Friedhofswesen der Stadtverwaltung Lissabon, Co-Direktorin der Semana Cultural dos Cemitérios in Lissabon und selbstbenannte "taphophile" (Friedhofsliebhaberin)
- João Monteiro, Leiter des MOTELX seit seiner Gründung vor 20 Jahren und (nicht nur Horror-)Filmexperte
- Teresa Althen, Leiterin des Festivals Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht) und verantwortlich für die Filmarbeit des Goethe-Instituts Portugal
Ort
Cinema São Jorge
Avenida da Liberdade 175
1250-144 Lisboa
Portugal
Avenida da Liberdade 175
1250-144 Lisboa
Portugal
Sala 2