Elektronische Musik DeKolectiv Festival

Catnapp Catnapp©Catnapp

Sa, 28.10.2017

Club Guesthouse, Strada Popa Nan 84

Dekolectiv, die jährliche Veranstaltung mit Fokus auf die deutsche elektronische Musikszene, kommt am 28. Oktober nach Bukarest zurück mit einem heterogenen Programm im Club Guesthouse: Catnapp, Phunog Dan, Don’t Dj, MCMLXXXV und die lokale Newcomerin Admina.
 
Catnapp verflechtet R&B, Rap, Breakbeat, Pop, Techno und andere Genres in ein intensives und nostalgisches Liveprogramm, das von “schweren” Beats durchdrungen ist. Ihre Stücke pendeln von den einfachsten “weiblichen” Versen zu 4/4 Beats, zu den tiefsinnigsten und schrecklichsten Erinnerungen aus der Kindheit, in der Begleitung komprimierter Synthesizer-Klängen, die einen einzigartigen und originellen Sound ergeben.
 
Puong Dan – der langjährige Resident des legendären Hamburger Clubs Golden Pudel wird ebenfalls bei Dekolectiv zu sehen sein. Obwohl er sich eher für kulturelle Anthropologie und bildende Künste interessiert, organisiert Puong Dan seit zehn Jahren die langlebigste Club-Night in Hamburg, “Gatto Musculoso”, mit Gästen wie Beppe Loda, Veronica Vasicka von Minimal Wave, Daniel Wang, Vladimir Ivkovic, Tolouse Low Trax, Anika, Lovefingers, Alexis Le-Tan, Vidal Benjamin, Sean Canty oder Ron Morelli.
 
MCMLXXXV ist der DJ-Name von Nicolas Maxim Endlicher, der Initiator der Veranstaltungsreihe Herrensauna. Herrensauna begann in 2015 und ist seither eine der beliebtesten Queer-Veranstaltungen in Berlin, mit einem sehr gut kuratierten Programm zur technoiden Seite der elektronischen Musik.
 
Don’t DJ interessiert sich für das, was er "Musique Acéphale" nennt – ein metrisches System, das keinen deutlichen Ausgangspunkt hat und somit den Zuhörer auffordert, ständig die metrische Konzentration zu ändern, um unterschiedliche „Hörpunkte“ im Rahmen desselben Arrangements zu entdecken.
 
Als Initiatorin des feministischen Kollektivs Corp., vor kurzem in Bukarest gebildet, eröffnet Admina den Dekolectiv-Abend mit einem eklektischen Set. Admina verfügt des weiteren über eine Serie von persönlichen Projekten außerhalb der Tanzmusik, wie zum Beispiel die feministischen Gedichte spoken world und Audio-Video-Experimente.
 

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