Mit dem Tuk-Tuk zur Botschaft – eine Schulleiter*innenkonferenz auf Thailändisch
Am Dienstag, den 24. März 2026, war es endlich so weit – Nach fünf Jahren wurden die Absichtserklärungen zwischen dem Goethe-Institut Thailand und den 40 thailändischen Schulen, an denen Deutsch unterrichtet wird, erneuert.
Ziel der Konferenz war es, die Schulleiter*innen der BKD-Schulen im Rahmen der Bildungskooperation Deutsch zusammenzubringen, ihnen die vielfältige Arbeit des Goethe-Instituts näherzubringen und Perspektiven für die Weiterentwicklung des Deutschunterrichts an ihren Schulen aufzuzeigen. Gleichzeitig sollte die Bedeutung der bestehenden Kooperationen gestärkt und weiter gefestigt werden.
Den Auftakt des Tages bildete ein gemeinsames deutsches Frühstück, bei dem es selbstverständlich nicht an deutschem Brot fehlte. Eine interkulturelle Erfahrung die im wahrsten Sinne durch den Magen ging. In entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen Einblicke in die Arbeit des Goethe-Instituts, unser Engagement in der BKD, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Deutschland sowie die Perspektiven der Lehrkräfte gewinnen. Besonders beliebt war die Teilnahme an einer Mini-Version unseres Deutschmobils, mit welchem wir üblicherweise direkt an den Schulen über das Fach Deutsch informieren und zur Wahl von Deutsch als der nächsten Fremdsprache motivieren.
Im Anschluss ging es mit zehn elektrischen Tuk-Tuks zur Deutschen Botschaft, wo die stellvertretende Botschafterin und die Leiterin des Kulturreferats die Schulleiter*innen herzlich willkommen hießen und Raum für anregende Gespräche boten.
Zurück im Goethe-Institut stand schließlich der zentrale Programmpunkt des Tages im Fokus: Unter Teilnahme des Bildungsministeriums wurden 40 Memoranda of Understanding unterzeichnet, durch welche die Partnerschaft zwischen den Schulen und dem Goethe-Institut Thailand erneut bekräftigt wurde.
Der Tag war geprägt von Offenheit gegenüber der deutschen Sprache und Kultur einerseits sowie gegenüber den Belangen der thailändischen Schulen und Lehrkräfte andererseits. Er zeigte, dass die Zusammenarbeit im Bereich Deutsch als Fremdsprache lebendig und zukunftsorientiert gestaltet werden kann und hat Lust gemacht auf die kommenden gemeinsamen Jahre.