Schüleraustauschprojekt Schüleraustausch: Vernetzte Welten 2017

Goethe-Institut Korea
Wie könnte Schüleraustausch in der Zukunft aussehen? Wie kann Austausch mit Hilfe von Technologie für mehr Schülerinnen und Schüler möglich werden?

Vom 12.-15.10.2017 organisierten die Goethe-Institute in Ostasien - Hongkong, Tokyo, Taipei, Seoul, Ulan Bator und Peking - zusammen mit dem Berliner Projektteam des Programms „Jugend hackt“ drei parallele „Vernetzte Welten“- Workshops. 70 Jugendliche aus Südkorea, Japan, Festlandchina, Taiwan, Hongkong, der Mongolei und Deutschland trafen sich in den drei Metropolen Hongkong, Tokyo und Taipei. Sie entwickelten parallel, aber vernetzt durch Live-Schaltungen und Live-Streaming, an den drei Standorten insgesamt 14 Prototypen für den Schüleraustausch der Zukunft.
 
 Voodoo-Puppenbasteln
ⓒ Goethe-Institut Hongkong

Die Schülerinnen und Schüler aus Ostasien zwischen 16 und 18 Jahren lernen in der Schule Deutsch als Fremdsprache und haben keine oder wenig Programmierkenntnisse. Die deutschen Jugendlichen hatten bereits in Deutschland an „Jugend hackt“ Veranstaltungen teilgenommen und beherrschen schon Programmiersprachen. Zum Kennenlernen und Abbau von Sprachbarrieren sowie als technischer Einstieg bastelten die Jugendlichen gemeinsam Voodoo-Puppen, die auf Knopfdruck Geräusche und Sätze von sich geben und als Avatare dienen. Gastgeschenke, gemeinsames Kochen und Essen sowie Stadttouren ermöglichten es ihnen, die verschiedenen Landeskulturen zu entdecken.
  • Tokyo ⓒ Goethe-Institut Tokyo
  • Tokyo2 ⓒ Goethe-Institut Tokyo
  • Hongkong ⓒ Goethe-Institut Hongkong
  • Taipei ⓒ Goethe-Institut Taipei
  • Taipei2 ⓒ Goethe-Institut Taipei
Von der Ideenfindung über die Umsetzung bis hin zur Programmierung haben die Jugendlichen in Teamarbeit alles selbst gemacht. Unterstützt wurden sie von ehrenamtlichen, pädagogisch geschulten InformatikerInnen aus Deutschland und einem Dutzend MentorInnen von den lokalen Partnerorganisationen aus dem Civic-Tech-Bereich sowie 15 BegleitlehrerInnen aus den Teilnehmerländern. Die Ergebnisse ihres viertägigen gemeinsamen Kreativprozesses präsentierten die Schülerinnen und Schüler am 15. Oktober in deutscher Sprache dem Publikum vor Ort in Hongkong, Taipei und Tokyo und der Internetöffentlichkeit weltweit im Livestream auf YouTube und Facebook.