Niko Fischer lebt planlos in den Tag hinein. Er hat sein Jura-Studium abgebrochen und streift ziellos durch Berlin. An einem einzigen Tag gerät sein Leben aus der Bahn: Der Vater streicht das Geld, die Beziehung scheitert, ein Psychologe nimmt ihm den Führerschein. Begegnungen mit Fremden, alten Bekannten und einem alten Mann, der ihm von seiner Kindheit erzählt, verdichten sich zu 24 turbulenten Stunden. Als der Mann stirbt, zeigt Niko zum ersten Mal Mitgefühl und Verantwortung – ein leiser Wendepunkt.
OH BOY schildert diesen Tag episodisch und unspektakulär, aber eindringlich. Jan Ole Gersters Debüt erinnert an frühe Woody-Allen-Filme und Scorseses AFTER HOURS, findet jedoch einen eigenen Ton und erzählt vom schmerzhaften Beginn des Erwachsenwerdens.
Preise:
Deutscher Schauspielerpreis 2014
Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle;
Europäischer Filmpreis 2013
Prix Fipresci, European Discovery;
Hubert Burda Media 2013
Bambi, Bester Schauspieler national;
Sehsüchte 2013
Publikumspreis;
Bester Spielfilm über 60 Minuten;
Deutscher Filmpreis 2013
Lola, Beste Filmmusik;
Lola, Bester darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle;
Lola, Bester darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle;
Lola, Beste Regie;
Lola, Bestes Drehbuch;
Lola, Bester Spielfilm in Gold;
Bayerischer Filmpreis 2013
Bestes Drehbuch;
Bester Darsteller;
Tallinn Black Nights Film Festival 2012
Red Herring Award;
Publikumspreis;
Filmkunstmesse Leipzig 2012
Lobende Erwähnung;
Filmfest Oldenburg 2012
Seymour Cassel Award;
German Independence Award, Publikumspreis;
Filmfest München 2012
Förderpreis Neues Deutsches Kino, Bestes Drehbuch