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18:00–22:30 Uhr
„Wovon sollen wir träumen”
Filmvorführung und Gespräch |Filmfestival Max Ophüls Preis zu Gast in Brüssel
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Flagey, Brüssel
Das Goethe-Institut Brüssel lädt Sie im Rahmen seines Programms Europanetzwerk Deutsch gemeinsam mit der Vertretung des Saarlandes bei der EU zur Filmvorführung von „Wovon sollen wir träumen“ ein. Der Spielfilm gewann den PUBLIKUMSPREIS SPIELFILM 2026 des renommierten saarländischen Max-Ophüls-Filmfestivals. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.
Vor einer Lebensmittelausgabe treffen drei Frauen aufeinander, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten. Ein rassistischer Zwischenfall bringt sie für Augenblicke zusammen und löst eine Kette von Ereignissen aus, die ihre tiefsten Wunden, Hoffnungen und Ängste offenlegt. Laura, frisch aus dem Gefängnis entlassen, versucht, sich ein neues Leben aufzubauen und sich ihrer schmerzhaften Vergangenheit zu stellen. Evîn, einst in einer Fraueneinheit im Kampf in Syrien, ringt nun in Deutschland um Halt und Zugehörigkeit, und die Möglichkeit, für ihre Überzeugungen einzustehen. Polizistin Julia wiederum kämpft hinter der Fassade eines geregelten Familienlebens gegen eine immer bedrohlicher werdende Gewalt in ihrer eigenen Ehe. Während jede der drei Frauen ihren ganz persönlichen Überlebenskampf führt, verbindet sie mehr, als ihnen bewusst ist: die Sehnsucht nach Selbstbestimmung, Würde und einem Leben ohne Angst. Mit großer emotionaler Intensität erzählt „Wovon sollen wir träumen“ von Mut, Verletzlichkeit und der Kraft, sich gegen Ungerechtigkeit zu stellen.
Ein bewegendes Drama über drei Schicksale, die sich nur für einen Augenblick kreuzen – und doch voneinander berührt werden, auf eine Weise, die ihr Leben verändert.
„Wovon sollen wir träumen” | Regie: Milena Aboyan und Constantin Hatz | Deutschland 2025 | 108 Min. | dt. mit engl UT | Max Ophüls Preis 2026: PUBLIKUMSPREIS SPIELFILM, PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY
Bitte beachten Sie, dass die Platzzahl begrenzt ist. Um Anmeldung wird bis zum 22. September gebeten.
Regisseur*innen
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Milena Aboyan
Geboren 1992 als jesidische Kurdin in Armenien. 2010 bis 2014 Schauspielausbildung in Deutschland. Nach ihrem Schauspieldiplom begann sie Drehbuch und Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg zu studieren. Ihr Abschlussfilm ELAHA wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 73. Berlinale eingeladen und als „Bester Spielfilm“ für den Deutschen Filmpreis nominiert.
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Constantin Hatz
Geboren 1989 in Wien. Absolvierte mit dem Schwerpunkt Fotografie und audiovisuelle Medien die graphische in Wien. Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Debütfilm GEWALTEN wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 72. Berlinale eingeladen und mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet.
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Ort
Place Sainte-Croix/Heilig-Kruisplein
1050 Brüssel
Belgien