Katalog und Novellenpremiere TEMPUS FUGIT︱DAS TOTGEBORENE

Tempus Fugit 2022 © Metheor

Do, 06.10.2022

18:30

Goethe-Institut Bulgarien, Veranstaltungssaal

Tempus Fugit Abschlusspanel

TEMPUS FUGIT: 
Premiere des Katalogs des Projekts TEMPUS FUGIT und der Novelle DAS TOTGEBORENE von Michel Surya


Im Mai 2021 haben wir gemeinsammit der Theatergruppe Metheor, mit dem Institut français in Bulgarien und dem Deutsch-Französischen Kulturfonds das Projekt TEMPUS FUGIT gestartet. In mehreren Veranstaltungen haben wir verschiedene Perspektiven auf Zeit, Alter und Erinnerung durch das Prisma von Philosophie und Kunst entfaltet.

Das Abschlusspanel von Tempus Fugit gibt einen Überblick über die Idee des gemeinsamen Projekts von Metheor, sowie über die von Metheor in diesem Rahmen durchgeführten Aktivitäten.

Der Höhepunkt der Abschlussveranstaltung wird die Präsentation der beiden im Rahmen des Projekts veröffentlichten Bücher sein - der Tempus Fugit Katalog, der in englischer Sprache erscheint und Materialien aus den im Rahmen des Projekts gehaltenen Vorträgen, Diskussionen und Videogesprächen enthält, begleitet von umfangreichem Bildmaterial, sowie die Novelle "Das Totgeborene" des französischen Schriftstellers und Philosophen Michel Surya, ein Buch, das die schwierigsten Fragen im Zusammenhang mit der existenziellen Dimension der Zeit - Altern, die Gewalt der Erinnerung, Auslöschung, Zeitlosigkeit, Tod - frontal stellt. "Das Stillgeborene ist auch eines der provokantesten Bücher unserer Zeit, das zugleich - kühn, radikal, vorbehaltlos - die souveräne Freiheit des Seins bejaht, die Freiheit zu sein: allein gegen die Welt, trotz der Welt. 

Michel Surya (geb. 1954), Schriftsteller und Philosoph, gehört zu den wenigen, die die Vorstellung von Literatur heute verändern - vielleicht der letzte der "verfluchten" Dichter und Denker, aber auch einer der ersten, die den Fluch durch ein uneingeschränktes Engagement für das Werk überwinden. Die Stillgeborenen" ist das erste Buch von Michel Surya in bulgarischer Sprache. Das Buch wurde von Boyan Manchev aus dem Französischen übersetzt, der auch das Nachwort schrieb. Während der Präsentation wird der Übersetzer auch ausgewählte Fragmente aus dem Buch lesen.
 

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